Eine Stadt ist eine Stadt ist eine Stadt - oder eben auch nicht. Dass das Aussehen unserer unmittelbaren Lebensumgebung keineswegs "naturgegeben", sondern das Ergebnis von Planung und Gestaltung ist, ruft nun ein Aktionstag in Wien und Feldkirch ins Gedächtnis zurück. Das Projekt move out > landschaft setzt dabei bewusst auf Irritationen. Ob nun Brigitte Lacina die Ecke Lindengasse/Neubaugasse zum Wohnzimmer umgestaltet (siehe Bild), Oliver Barosch im Burggarten ein Fußballfeld anlegt - oder Alexander Kuhness auf seinem rollenden Rasenstück über den Stephansplatz skatet. In jedem Fall sollen die PassantInnen auf den Lebensraum, den sie tagtäglich benutzen, aufmerksam gemacht werden. Wie sie den Raum nutzen, wieviel sie davon brauchen und wer ihn gestaltet - dies sind die Fragen, denen nachgegangen werden soll. Ablauf und Organisation Der Aktionstag beginnt am 25. Mai um 18 Uhr im Wiener Museumsquartier und wird bis zum Abend des 26. dauern (den genauen Ablauf und eine Beschreibung der einzelnen Projekte finden Sie auf der Webseite; siehe linke Spalte). Eine Aktion, "Toronto Barbecue", das den Vorplatz des Museumsquartiers zur Schrebergartensiedlung ummodeln wird, wird vom 23. bis 26. Mai nachgetragen. move out > landschaft ist ein Gemeinschaftsprojekt der Österreichischen Gesellschaft für Landschaftsplanung und Landschaftsarchitektur (ÖGLA) und des Forum Landschaftsplanung (forumL). (red)