Rottenmann/Wien – Der steirische Kühlgerätehersteller AHT Austria Haustechnik AG wird für das Geschäftsjahr 2001 – die Billigung durch Aufsichtsrat und Hauptversammlung vorausgesetzt – eine zum Vorjahr gleichbleibende Dividende von 44 Cent ausschütten. Der Jahresüberschuss konnte von 500.000 Euro auf 2,1 Mill. Euro gesteigert werden, der Umsatz kletterte um 21,6 Prozent auf 119,864 Mill. Euro. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) ist jedoch von 4,628 Mill. Euro im Jahr 2000 auf 4,372 Mill. Euro 2001 zurückgegangen, gibt AHT in einer Pflichtaussendung am Donnerstag bekannt.

"Keine Umsatzsprünge"

Das operative Ergebnis war von einmaligen Effekten belastet worden, heißt es weiter. Für das laufende Jahr sieht AHT "keine Umsatzsprünge", jedoch erwartet sich der Vorstand eine Verbesserung bei der Ertragsentwicklung. Im ersten Quartal 2002 wurde das defizitäre Werk Limburg in Deutschland verkauft, sodass sich AHT nun ausschließlich auf die Fertigung von steckerfertigen Produkten konzentrieren wird.

Die am Donnerstag aus dem Geschäftsbericht 2001 bekanntgegebenen Ergebniszahlen entsprechen jenen, die bereits am 11. März im vorläufigen Jahresergebnis dargelegt worden waren. Nicht berichtet wurde das Ergebnis aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit, das laut dem vorläufigen Ergebnisbericht um 31,2 Prozent von 3,5 auf 2,4 Mill. Euro zurückgegangen ist.

AHT steht unter einem Übernahmeangebot der britischen Quadriga Capital, die den AHT-Aktionären 21 Euro je Anteil bietet. Der größte AHT-Einzelaktionär Cross Capital, der 15 Prozent hält, hat das Angebot jedoch abgelehnt, Quadriga denkt jedoch nicht an eine Erhöhung ihres Angebots. Dessen ungeachtet soll das ursprünglich bis 3. Mai befristete Barangebot verlängert werden. Wenn Quadriga fristgerecht nicht mindestens 90 Prozent der AHT-Stammaktien in seine Hände bekommt, gilt der Übernahmeversuch als gescheitert. (APA)