Die LAN-Party "Das Große Beben 5" in Erfurt wird nun doch nicht stattfinden. Nachdem die Veranstalter zunächst Schwierigkeiten mit Sponsoren hatten, sorgte nun der Amoklauf am Erfurter Gutenberg-Gymnasium für das endgültige Ende der Veranstaltung. Durch die ersatzlose Absage der LAN-Party wollen die Veranstalter und die Sponsoren ihr Mitgefühl ausdrücken. "Dieses Attentat hat uns sehr zum Nachdenken und Trauern bewegt" "Mehr als 7 Mitglieder unseres Teams waren Schüler des Gutenberg-Gymnasiums und kannten die verstorbenen Lehrer, sodass dieses Attentat uns sehr zum Nachdenken und Trauern bewegt hat. Das Beben-Team, AMD und freenet.de haben gemeinsam entschlossen, die für das kommende Wochenende geplante Veranstaltung in Erfurt ersatzlos abzusagen. Allen Trauernden sprechen wir unser tief empfundenes Mitgefühl aus". Diskussion neu entbrannt Der Amoklauf hat die Diskussion rund um gewaltverherrlichende PC-Spiele wieder neu entfacht. Als bekannt wurde, dass der Amokläufer unter anderem auch den Ego-Shooter "Counterstrike" gespielt haben soll, wurden Stimmen laut die ein Verbot dieser Spiele foderten. Die "Frankfurter Allgemeine" hat in ihrer Sonntagsausgabe einen Artikel über Counterstrike mit dem Titel "Software fürs Massaker".(red)