Wien - Auf ein "gutes Jahr 1999" blickt die Wiener Apple Computer GmbH, Österreich-Tochter des US-amerikanischen Computerherstellers Apple, zurück. Der Umsatz der Regionalgesellschaft sei leicht gestiegen, die gesamte Produktpalette ausgetauscht worden, sagte Geschäftsführer Walter Scheuch am Freitag bei einer Pressekonferenz in Wien. Im Konzern konnte Apple den Gewinn wie berichtet auf 601 Mill. Dollar (559 Mill. Euro/7,69 Mrd. S) fast verdoppeln, der Umsatz kletterte um neun Prozent auf 6,4 Mrd. Dollar. Dem ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres, dem traditionell starken Weihnachtsquartal, sieht Scheuch optimistisch entgegen. Allein für die neuen Computermodelle seien weltweit mehr als 600.000 Vorbestellungen eingegangen. Der Auftragsrückstand liege bei 700 Mill. Dollar. Kunden sollen im Einsteiger-Segment gewonnen werden In Österreich will Apple im kommenden Jahr neue Kunden im Einsteiger-Segment gewinnen und den Marktanteil seiner Computer-Plattform, derzeit rund drei Prozent, steigern. Die Einführung der neuen Einsteigermodelle "iMac" und "iBook" begeht die Firma in Österreich am 22. und 23. Oktober mit den "iDays" bei Apple-Händlern. Seit der Vorstellung des ersten "iMac" vor rund einem Jahr sei der Marktanteil bei Privatkunden auf vier bis fünf Prozent gestiegen, so Scheuch. Chancen sieht Scheuch auch im Bereich Forschung und Lehre, besonders bei Fachhochschulen. So sei es gelungen, in Salzburg und Dornbirn Exklusiv-Verträge abzuschießen. (APA)