Innsbruck - Als "Leichtgewicht" hat der Tiroler FP-Chef, LAbg. Willi Tilg, den am Samstag neu gewählten SPÖ-Vorsitzenden LAbg. Hannes Gschwentner bezeichnet. Die SPÖ habe "Mitschuld am totalen Stillstand in der Tiroler Landespolitik". "Ohne Profil, schwere Versäumnisse in wichtigen landespolitischen Fragen und Mitschuld am totalen Stillstand in der Landesregierung, das ist die traurige Situation für die Tiroler SPÖ," meinte Tilg am Sonntag. Die Einigkeit der SPÖ sei in weiter Sicht, was das Wahlergebnis von einem Drittel der Stimmen für den Kandidaten der Parteilinken eindrucksvoll beweise. Auch Klubobmann Walter Guggenberger gehöre ja bekanntlich nicht zu den Freunden von Gschwentner und werde ihm das Leben nicht leicht machen. "Gschwentner als politisches Leichtgewicht ist nicht zu beneiden," erklärte Tilg. Grüne: Neuer SP-Chef "muss sich erst bewähren" Dem neuen Tiroler SP-Chef, LAbg. Hannes Gschwentner stünden "harte Zeiten bevor", meinte am Sonntag der Grüne Klubobmann, LAbg. Georg Willi. Die schwarz-rote Koalition sei am Ende. Der Landeshauptmann kämpfe um "die letzten Brösel seiner Macht" und habe jede gestaltende Kraft verloren. In einer Koalition mit dieser zerstrittenen ÖVP könne Gschwentner nur verlieren, erklärte Willi.(APA)