Wien - Offenbar wird es am Mittwoch nun doch zu einer Kranzniederlegung in der Krypta am Äußeren Burgtor kommen, wurde der am Montag im Verteidigungsministerium bestätigt. Der Ablauf dürfte freilich ein anderer sein als ursprünglich geplant. Statt im Rahmen einer größeren Feier am Abend dürfte die Kranzniederlegung des Wiener Korporationsrings nun in kleinerem Rahmen abgehalten werden. Wenn die Veranstalter in Absprache mit der Exekutive sicher stellen könnten, dass es zu keiner politischen Manifestation am Heldenplatz komme, bleibe die ursprüngliche Bewilligung für die Veranstaltung aufrecht, hieß es aus dem Kabinett von Verteidigungsminister Herbert Scheibner (F). Die eigentliche Gedenkveranstaltung werde örtlich verlegt, bestätigte der freiheitliche Abgeordnete Wolfgang Jung als einer der Veranstalter. Die Kranzniederlegung solle aber "in stiller und würdiger Form" stattfinden. Details zum nun geplanten Ablauf oder einen Zeitpunkt wollte Jung aber nicht nennen. In Richtung Verteidigungsministerium sagte er, man sei dankbar, dass die Kranzniederlegung stattfinden könne. Man wolle sich das Recht dazu auch nicht nehmen lassen. Gerade die Waffenstudenten hätten ein besonderes Verhältnis zum Bundesheer, betonte er.(APA)