Detroit - Der US-Autokonzern General Motors Corp (GM) wird nach Angaben der US-Verkehrssicherheitsbehörde (NHTSA) wegen eines Problems mit der Befestigung der Benzinleitung am Treibstofffilter 65.000 seiner beliebten Geländewagen (SUV) in die Werkstätten beordern. Dies ist bereits die fünfte Rückrufaktion für diese Modelle innerhalb eines Jahres. Die Behörde teilte am Dienstag in Detroit mit, davon betroffen seien die Modelle Chevrolet TrailBlazer, GMC Envoy und Oldsmobile Bravada, die zwischen September und November 2001 gebaut wurden. Bei diesen Fahrzeugen könne sich eine Befestigung am Treibstofffilter lösen. Dadurch würde der Motor von der Benzinzufuhr abgeschnitten. Außerdem könnte dadurch Kraftstoff auslaufen. Keine Unfälle oder Verletzungen Alle drei SUV zählen zu den meistverkauften Fahrzeugen in den USA. GM hat davon in den ersten vier Monaten dieses Jahres 110.038 Wagen verkauft. Vor allem der Erfolg dieser Autos hat dem US-Branchenprimus im ersten Quartal 2002 zu einer kräftigen Gewinnsteigerung auf 625 Mill. Dollar (684 Mill. Euro) von 120 Mill. Dollar in der Vorjahreszeit verholfen. GM zufolge sind bisher keine Unfälle oder Verletzungen wegen der Probleme bekannt geworden. Von den 65.000 Fahrzeugen, die in die Werkstätten gerufen werden müssten, seien rund 60.000 in den USA verkauft worden. (APA/Reuters)