Mit 1,45 Millionen Euro will das Dienstag präsentierte Wochenblatt "Die Neue" in seinem ersten Jahr das Auslangen finden. In der ersten Ausgabe des laut Eigendefinition "linksliberalen" Kleinformats finden sich lediglich Inserate von ÖGB, Arbeiterkammer sowie den Banken Bawag, PSK und Die Steiermärkische. Sie war - mit mehr als 2,8 Millionen Euro - unter den Gläubigerbanken am stärksten vom Konkurs des Vorgängerblattes "Neue Zeit" betroffen. Das Verfahren läuft noch. Die Neue-Macher sind ident mit denen der 2001 mit Passiva von 25,5 Millionen Euro in Konkurs gegangenen Neuen Zeit: etwa Herausgeber Josef Riedler und Chefredakteur Günther Gruber, zudem Eigentümer der Trägerfirma. Die Neue ähnelt frappant ihrer Vorgängerin. (mue/DER STANDAD; Print-Ausgabe, 8./9. Mai 2002)