Eisenstadt - Der Untreueprozess gegen die Ex-Vorstandsmitglieder der Bank Burgenland, Günter Widder und Manfred Schneider, wurde Montagabend nach mehr als zehn Stunden und der Einvernahme von insgesamt zwölf Zeugen auf kommenden Mittwoch vertagt. Der 13. Zeuge, ein ehemaliger Wirtschaftsprüfer der Bank, wurde nach stundenlanger Wartezeit auf Mittwoch vertröstet. Es war der insgesamt dritte Verhandlungstag im Verfahren gegen die beiden Ex-Banker. Am Mittwoch will das Wiener Neustädter Schöffengericht noch fünf bis sechs Zeugen, darunter auch Aufsichtsratsmitglieder, hören. Dann wird der Sachverständige für das Bankwesen sein umfangreiches Gutachten vortragen. Vorsitzender Wolfgang Reichert hält es für sehr unwahrscheinlich, dass es bereits am Mittwoch die Urteile geben wird. (APA)