AMD beginnt in Kürze mit frischem Mut die Fertigung der Athlon-Wafer im 0,18-µm-Prozess mit Kupfer-Interconnects. Der Startschuß soll nach der offiziellen Einweihung des Werkes am 20. Oktober in Dresden fallen. Wenn alles gut verläuft, könnte AMD-Dresden Anfang nächsten Jahres die ersten Prozessoren mit 900 MHz und möglicherweise 1 GHz Takt ausliefern. Doch wie The Register berichtet, will Intel mit aller Macht dem Konkurrenten zuvorkommen und die prestigeträchtige 1-GHz-Grenze zuerst durchstoßen. Angeblich soll der eigentlich erst für Mitte 2000 geplante Willamette-Prozessor noch im Dezember mit 1,1 GHz debütieren. Auf dem Markt könnte er zwei Monate später sein. Willamette arbeitet aber nicht nur mit schnellerem Takt, sondern vermag dank mehr Dekoder- und mehr Ausführungseinheiten auch deutlich mehr Befehle parallel auszuführen als der am 25. Oktober erwartete Pentium-III-Coppermine. Außerdem soll der auf 50 Millionen Transistoren geschätzte Chip mit größeren L1-Caches und integriertem L2-Cache (vermutlich 512 KByte) aufwarten. (heise)