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Michael Dell hat gut lachen. Dell Computer Corp konnte den Konkurrenten wieder Marktanteile abnehmen.

Foto: Reuters/Blake
Austin - Die Dell Computer Corp. hat im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2002/2003 einen leichten Gewinnrückgang um ein Prozent auf 457 Millionen Dollar (502 Mio Euro) verbucht. Dell hatte in der entsprechenden Vorjahreszeit 462 Millionen Dollar verdient. Der Gewinn pro Aktie blieb jedoch mit 17 Cents unverändert. Dies teilte Dell am Donnerstag nach Börsenschluss mit. Die Analysten hatten mit einem Gewinn von 16 Cents je Aktie gerechnet. Dell konnte seinen Quartalsumsatz überraschend minimal auf 8,07 (Vorjahresvergleichszeit: 8,03) Milliarden Dollar erhöhen. Das Unternehmen hat seinen Konkurrenten damit erneut Marktanteile abgenommen. Weiterer Umsatzanstieg erawartet Dell-Präsident Kevin B. Rollins erwartet für das zweite Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen Umsatzanstieg um acht Prozent auf 8,2 Milliarden Dollar. Höhere Gewinnmargen sollten einen Anstieg des Gewinns auf 18 Cents je Aktie ermöglichen, prognostizierte er. Das Unternehmen rechnet im laufenden Geschäftsjahr mit Kostenersparnissen von einer Milliarde Dollar. Dell hat seine Produktauslieferungen in der Berichtszeit um 13 Prozent erhöht, während die Gesamtbranche ohne Dell um fünf Prozent schrumpfte. Dell hat seine US-Auslieferungen im ersten Quartal um 17 Prozent und seinen Umsatz um drei Prozent aufgestockt. Trotz der jüngsten Branchenkonsolidierung - ein Hinweis auf die Übernahme von Compaq Computer durch Hewlett-Packard - führe Dell in den USA bei Servern, Workstations, Notebook- und Desktop-Computern. Steigerungen in Japan Dell steigerte seinen Absatz im asiatisch-pazifischen Raum, einschließlich Japan, um acht Prozent. In der Region Europa/Nahost und Afrika legte Dell um fünf Prozent zu. In Deutschland habe die Gesellschaft ihren Vormarsch fortgesetzt. Die Auslieferungen seien dort um 19 Prozent und der Umsatz um neun Prozent gestiegen. Dell verbuchte 69 (68) Prozent des Konzernumsatzes in Nord- und Südamerika, 21 (22) Prozent in Europa und 10 (10) Prozent im asiatisch-pazifischen Raum. Desktops brachten 54 (51) Prozent, Computerprodukte für Unternehmen 19 (19) und Portable Computer 27 (30) Prozent des Gesamtumsatzes.(APA/dpa)