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Nina Hagen

Foto: APA/dpa/Settnig
Das deutsche Nachrichtenmagazin "Focus" muss der Punksängerin Nina Hagen 30.000 Mark (15.339 Euro) Schmerzensgeld wegen der Veröffentlichung eines Nackfotos zahlen. Die Zeitschrift hatte ein Bild der Rockröhre gezeigt, auf dem sie nackt und hochschwanger unter der Dusche zu sehen ist. Wie eine Berliner Justizsprecherin am Freitag mitteilte, lehnte das Kammergericht einen Berufungsantrag von "Focus" gegen die Zahlung des Schmerzensgeldes ab. Sie bestätigte damit einen Bericht "Süddeutschen Zeitung". Das Foto stammte aus dem von Nina Hagen gerichtlich gestoppten Memoirenband ihrer Mutter Eva-Maria Hagen. Durch Bilder und Briefzitate aus dem Buch hatte sich Nina Hagen in ihrer Intimsphäre verletzt gefühlt. Ein "Focus"-Sprecher sagte dazu auf Anfrage, man halte das Urteil für falsch. Ziel der Veröffentlichung sei es gewesen, den Leser über den Streit um den Memoirenband zu informieren. (APA/dpa)