Düsseldorf - Der Stahl- und Industriekonzern ThyssenKrupp ist mit einem massiven Gewinneinbruch ins neue Jahr gestartet. Das Ergebnis vor Steuern sei im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2001/2002 (30. September) um knapp 40 Prozent auf 96 Mill. Euro gesunken. Darin sei jedoch ein Gewinn vor Steuern aus Verkäufen von Unternehmensteilen in Höhe von 91 Mill. Euro enthalten, teilte die ThyssenKrupp AG am Donnerstag in Düsseldorf mit. Die Erwartungen der Analysten wurden mit dem Ergebnis übertroffen. Der Umsatz im zweiten Quartal sank um vier Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 9,02 Mrd. Euro. Hauptgrund für die Rückgänge sei die konjunkturelle Schwäche vor allem in Europa. Wie der Konzern in seinem Zwischenbericht weiter mitteilte, werde er das für das Gesamtjahr prognostizierte Vorsteuerergebnis wegen Restrukturierungskosten von rund 100 Mill. Euro im zweiten Halbjahr verfehlen. Der Umsatz dürfte der Prognose zufolge im Gesamtjahr bedingt durch die rückläufige Entwicklung im ersten Halbjahr hinter dem Vorjahreswert zurück bleiben. (APA/dpa/Reuters)