Bild nicht mehr verfügbar.

ENDLICH!

Die Fußball-WM hat begonnen! Viele konnten es kaum noch erwarten, vor allem die Frauen. Der ORF überträgt 34 Spiele und ist stolz, dass alles kostendeckend verläuft, viereinhalb Millionen Euro Werbeumsatz sind fix.
In Deutschland hat die WM düster begonnen, rund drei Millionen Zuschauer konnten das Eröffnungsspiel Frankreich - Senegal nicht live in der ARD sehen. Entgegen aller Beteuerungen scheiterten wenige Stunden vor dem WM-Start die Bemühungen von ARD/ZDF und SAT.1, im Streit um die digitale Satelliten-Übertragung eine Einigung mit dem Rechteinhaber KirchMedia zu erzielen. Für alle, die wissen wollen wo und wann alle Spiele zu sehen sind, hier eine Grafik.

Foto: dpa/dpaweb/Weihrauch

Bild nicht mehr verfügbar.

WM-Stars unterstützen die EU-Kommission im Kampf gegen das Rauchen

UEFA- und Fußballstars aus zwölf EU-Ländern, die gratis in TV-Werbespots auftreten, wollen gegen den Qualm antreten. Im ersten TV-Spot treten Zidane, Figo (Bild), Ballack und Sand auf. Für Österreich sagte Harald Cerny zu.
Die Kampagne setzt neben TV-, Kino- und Radio-Spots auf PR, Dialogkommunikation, Events und Internetaktivitäten (www.feel-free.info. Den Etat schnappte sich die PR- und Media-Agentur Media Consulta (Köln/Berlin).

Foto: Reuters

Bild nicht mehr verfügbar.

"Arald Schmidt auf Fransösisch"

Der populäre Entertainer moderierte seine Show am Dienstag ausschließlich auf Französisch. Die Reaktionen auf Schmidts sprachlichen Exkurs seien ungewöhnlich groß gewesen - 120 Anrufer hätten sich bei SAT.1 gemeldet, hieß es. Forderungen unter anderem: Schmidt soll demnächst auf spanisch und schwäbisch moderieren.

Foto: Reuters/Wiegmann

Bild nicht mehr verfügbar.

n-tv hat seine Anträge auf regionale Lizenzen zurückgezogen

Als Begründung wurden die schwache Werbekonjunktur sowie gesetzliche Bestimmungen in Österreich genannt. Trotz des Rückzugs vom Lizenzierungsverfahren sei man in Österreich "zu Gesprächen und Kooperationen bereit", wenn einer der anderen Bewerber "am Know-how von n-tv oder an Programmlieferungen interessiert" sein sollte. Man habe mit manchen der anderen Anbieter Gespräche geführt, aber nichts finalisiert, so n-tv-Programmgeschäftsführer Helmut Brandstätter (Bild).

Foto: EPA/Pilick

Einstieg von Soravias Kanal 1 bei Kirch-Sender tv.münchen fix

Der Einstieg des zur Soravia-Gruppe gehörenden österreichischen TV-Unternehmens Kanal 1 bei dem angeschlagenen Kirch-Lokalsender tv.münchen, 1985 gegründet, ist perfekt. Neben dem Mehrheitsgesellschafter Thomas Kirch werde die Kanal 1 Fernsehbetriebsgesellschaft in Zukunft 40 Prozent an tv.münchen halten. Neuer Geschäftsführer wird der bisherige Chefredakteur Jörg van Hooven.

Foto: www.tvm.de

Bild nicht mehr verfügbar.

Anna Nicole Smith macht den Osbourns Konkurrenz

Der Sender behauptet zwar, die Idee schon vor MTV gehabt zu haben, nichts desto trotz ist es nicht Neues mehr. Das Ex-Playmate soll beim Kabelsender E! Networks in den USA eine eigene Reality-Show erhalten, wo man Einblicke in das "sonderbare Leben" des Models bekommen soll.

Foto: Reuters/Prouser

Neue Kult-Serie in den USA

HBO hat mit der Bestattungs-Serie "Six feet under" wieder einmal einen Quotenhit geschaffen. Darin ist zu sehen, dass das Leben härter sein kann als der Tod.
Bis zu sieben Millionen Zuschauer versammelt die makabre Familie Fisher seit 2001 Woche für Woche vor den Fernsehgeräten, für einen Pay-TV-Sender sensationell. Schade nur, dass die letzte Folge der zweiten Staffel Sonntagabend über den Bildschirm flimmerte. Aber eine Dritte wurde in Auftrage gegeben.

Foto: Standard

Trennung von der Marke "Kunst-Stücke"?

Nach 21 Jahren überdenkt der ORF, ob man sich von der Marke trennen soll. Offizielle Bestätigungen stehen aus. Nach einer Debatte über das Schema heißt es einerseits, die der Kultur zugeordnete Sendefläche bleibt erhalten, alleine der Name "Kunst-Stücke" werde infrage gestellt. Andererseits wird kolportiert, der Programmplatz für modernere Kultur und Programmexperimente werde durch ein neues Jugendmagazin ersetzt.

Foto: ORF

Bild nicht mehr verfügbar.

Romy 2002

Die Schauspielerin Veronica Ferres wurde bei der "Romy-Gala 2002" als "beliebteste Schauspielerin" ausgezeichnet, "beliebtester Schauspieler" ist Erwin Steinhauer. Armin Assinger wurde zum dritten Mal in Folge zum "beliebtesten Sportmoderator" gekürt. Eine "Romy" als "beliebtester Serienstar" durfte Ottfried Fischer entgegen nehmen.
Wer sich sonst noch über eine "Romy" freuen durfte lesen sie hier.

Foto: APA/ORF/Badzic

Bild nicht mehr verfügbar.

T-Online bald im Pay-TV-Geschäft

Der Internet-Dienst T-Online will nun ins Pay-TV-Geschäft einsteigen und dafür ein eigenes Fernsehangebot starten, wobei es sich um eine Mischung aus traditionellem Online-Dienst und Pay-TV handeln soll.

Foto: Reuters/PFAFFENBACH

Bild nicht mehr verfügbar.

Der Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki hat den Suhrkamp-Verlag aufgefordert, den auf ihn gemünzten neuen Roman von Martin Walser nicht zu veröffentlichten. Er sieht in dem bisher unveröffentlichten Roman "Tod eines Kritikers" deutliche antisemitische Tendenzen. Walser bringe "die schlimmsten und gängigsten Klischees des Antisemitismus oft in Nebensätzen unter", sagte Reich-Ranicki laut "Focus". Daraus ergab sich ein heftiger Literaturstreit, mehr zu diesem Thema auf der Schwerpunktseite der Kulur.

Foto: dpa/dpaweb/Matzerath

"Ein echter Populist"

Am Donnerstag (30. Mai 2002) strahlte das belgische Fernsehen RTBF2 eine knapp einstündige Dokumentation über die österreichische "Kronen Zeitung", mit dem Titel "Österreich zwischen den Zeilen", aus. Die Macherin Nathalie Borgers stellt Dichand darin als "echten Populisten" dar und meint, dass die "Krone auf hinterhältige Art in der Politik mitmischt".
Soll die Dokumentation im ORF ausgestrahlt werden, so wollen Kanzleramt und Filmfonds Wien die "Krone"-Doku nur mit Hans Dichands Segen fördern.

Foto: Standard/Semotan

Vorsicht Friedmann! eine Bombe

Wegen einer Bombendrohung musste die Sendung des Hessischen Fernsehens, ein Streitgespräch des Vizepräsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, Michel Friedman, mit 45-minütiger Verspätung auf Sendung gehen.
Nachdem keine Bombe gefunden werden konnte, sprach die Polizei von einem "übliche Idioten", der Aufmerksamkeit erregen wollte.

Foto: www.hr-online.de

Bild nicht mehr verfügbar.

Noch ruhen die Löwen von Cannes

aber am 16. Juni ist es soweit, das Werbefestival von Cannes startet. Die ersten Gewinner stehen auch schon fest; "Medienmann des Jahres" ist Sumner Redstone, Chef von Viacom und damit auch von MTV; "Werber des Jahres" ist Nikolas Hayek, seines Zeichens Swatch-Chef.
Diese Jahr kommen insgesamt 215 Einreichungen aus Österreich, die meisten Beiträge stammen von PK_P vor FCB Kobza und Demner. Die Liste aller Einreichungen gibt es zum Downloaden.

Foto: dpa/dpaweb/Liu

25 Jahre Unabhängigkeit statt "Kommando-Journalismus"

Die Wiener Stadtzeitung feiert im Herbst ihren 25 Geburtstag, mit Sondernummer und dem Filmfestival Viennale, das seinen 40. feiert.

Foto: falter.at/Montage/derStandard.at

Bild nicht mehr verfügbar.

Anita Wachter tritt zurück

Der ORF-Publikumsrat erhält ein neues Mitglied, denn die ehemalige Skirennläuferin Anita Wachter, die den Bereich Sport vertritt, verlässt das Gremium aus Zeitgründen.
Ihre Nachfolge wurde im Amtsblatt der "Wiener Zeitung" ausgeschrieben. Bis 25. Juni 2002 können nun "repräsentative Einrichtungen und Verbände" aus dem Sportsektor ihre Vorschläge für die Bestellung des neuen Mitglieds an das Bundeskanzleramt richten.

Foto: Reuters/FABRY

Die Media-Analyse wies dem STANDARD mit sechs Prozent seine bisher höchste Reichweite aus - statistisch signifikant vor der Presse mit 5,2 Prozent. Gingen im ersten Quartal 2001 noch 37.510 Exemplare an Abonnenten, so waren es im nun veröffentlichten ersten Quartal 2002 39.917 Stück. Der Großteil der Tageszeitungen verlor an Verkaufsauflage, besonders deutlich die Titel der Mediaprint.

Foto: derStandard.at

Bild nicht mehr verfügbar.

Günter Jauch brachte RTL an die Spitze

In Deutschland hat RTL im vergangenen Jahr ARD und ZDF auch am Abend zur "besten Sendezeit" (Prime Time) überholt. Verantwortlich dafür war vor allem Günther Jauchs Quizshow "Wer wird Millionär?" mit ihren sehr hohen Einschaltquoten.

Generell haben die Deutschen im vergangenen Jahr 56 Minuten pro Tag mit Informationssendungen verbracht, drei Minuten mehr als im Vorjahr.

Foto: Reuters/Bensch

Bild nicht mehr verfügbar.

Neuer "New York Post"-Herausgeber

Lachlan Murdoch (30), der Sohn und vermutliche Erbe des Medienmoguls Rupert Murdoch, wurde zum Herausgeber des New Yorker Boulevard-Blatts "The New York Post" bestellt. Murdoch Jr. folgte dem bisherigen langjährigen Chefredakteur (seit 1993) und seit 1999 Herausgeber Ken Chandler (54) nach, der das Unternehmen überraschend verlassen hat.

Foto: Reuters/Morgan

Bild nicht mehr verfügbar.

Feldbusch für SOS-Kinderdörfer

In einem Spot wirbt die TV-Moderatorin für SOS-Kinderdörfer und meint, dass sie ihre "Popularität nicht nur für eigene Verträge, sondern auch für gute Zwecke nutzen" will. Verona Feldbusch, die nach eigenen Angaben selbst mehrere Patenschaften für Kinder übernommen und Spenden für ein neues SOS-Kinderdorf in Bolivien gesammelt hat, wirbt als Kinderdorf-Patin um Spenden, und verzichtete auf ihre Gage.

Foto: dpa/dpaweb/van Eick

Jung von Matt/Donau stellt die neue Kampagne für die Bank Austria und Creditanstalt vor

Die Agentur hat für Anzeigen in Tageszeitungen, Magazinen und für Citylights das "ins Gesicht schreiben" wörtlich genommen: die Sorgenbringer "New Economy", "Nasdaq", "Börsenkurse" und "Wallstreet" stehen auf den Stirnen potenzieller Anleger.

foto: Jung von Matt/Donau

Werbedeward

Zum besten Überformat wurde das Megaboard-Netz "2,2 Cammon Rail Diesel. Jetzt auch als PT Cruiser" von Chrysler gekürt. Agentur: BBDO Austria mit Creativdirektor Markus Enzi. Auf Platz zwei mobilkom austria mit "Kristallklar A1" und auf Platz drei die österreichische Post mit dem Sujet "Die Post bringt allen was".

Foto: Soravia

Bild nicht mehr verfügbar.

Teilweiser Rückzug Dahmens von Ogilvy

Dietmar Dahmen, CD bei Ogilvy, dessen Frau ein Kind erwartet, zieht sich auf eigenen Wunsch aus dem Tagesgeschäft zurück. Er betreut für Ogilvy jedoch weiter einige Kunden. Seit Anfang April fungiert Johannes Krammer als Ogilvy-Kreativchef in Wien.

Foto: Archiv