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Keine Fiktion, sondern Wirklichkeit

Foto: Reuters/HO
Berlin - Werke internationaler Künstler, die unter dem Eindruck der Terroranschläge vom 11. September entstanden, sind von diesem Sonntag (9. 6.) an in Berlin zu sehen. Unter dem Titel "Kunst und Schock - der 11. September und das Geheimnis des Anderen" präsentiert das Haus am Lützowplatz bis zum 21. Juli unter anderem Bilder von Rebecca Horn, Georg Baselitz, Jörg Immendorff, Hans Haacke, Lawrence Weiner und Robert Longo. Die Ausstellung geht auf eine Initiative der Literaturzeitschrift "Lettre International" zurück, die die meisten Werke in ihrer Dezember-Ausgabe veröffentlicht hatte. Neben den Bildern werden Originaltexte zu Hintergrund und Folgen der Anschläge unter anderem des französischen Philosophen Jean Baudrillard, des US-amerikanischen Nahost-Experten Bernhard Lewis sowie der Literaturnobelpreisträgerin Toni Morrison gestellt. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die Frage nach den Möglichkeiten, das Schreckliche darzustellen, sagte "Lettre"- Herausgeber Frank Berberich am Freitag. Neben Werken direkt betroffener New Yorker Künstler würden die Bilder jener Kollegen gezeigt, die die Ereignisse nur über die Medien verfolgten. (APA/dpa)