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Blog: Aus der Frühgeschichte des Impfens

Kaum eine Impfung ist in den vergangenen Jahrzehnten so heftig diskutiert worden, wie die gegen die Corona-Erkrankung. Die Impfskepsis ist natürlich nichts Neues: Es gibt sie seit der Einführung der ersten gesteuerten Immunisierungen gegen die Pocken vor 300 Jahren. Zunächst funktionierte die Immunisierung durch absichtliche Ansteckung mit milden Krankheitsverläufen. Dieses Verfahren kannten Menschen aus vielen Teilen der Welt schon lange, doch die akademische Medizin schaute lange weg. Um 1720 beobachtete eine britische Adelige diese Praxis im Osmanischen Reich und setzte sich für ihre Verbreitung in Europa ein. Knapp 80 Jahre später wurde mit der Kuhpockenimpfung die erste erfolgreiche Impfung im modernen Sinn eingeführt: Die Vaccination (von der lateinischen Bezeichnung für "Kuh", von der man das Impfserum gewann) war geboren. Österreich war damals ein bedeutender Schauplatz und eine internationale Drehscheibe. Die Pockenimpfung zeigte rasch ihre positive Wirkung – und hatte dennoch seit dem 19. Jahrhundert mit organisiertem Widerstand zu kämpfen. Bis heute.

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