"We love each other": Trump schickt Liebesgrüße von Davos nach China

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Das viertägige Weltwirtschaftsforum ist angelaufen. Greta Thunberg wiederholte ihren Alarm aus dem Vorjahr: "Our house is still on fire"


US-Präsident Donald Trump hat am Dienstag das Hauptprogramm der 50. Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos eröffnet. Wie erwartet zeichnete Trump ein Bild von sich als meisterhafter Lenker des US-Wirtschaftsgeschehens.

Inoffiziell stand schon in der Früh der erste Höhepunkt auf dem Programm: Bereits drei Stunden vor Trump sprach die von ihm verlachte Umweltaktivistin Greta Thunberg in einem Panel. Die Menschen seien sich dank der jungen Leute, die demonstrieren, nun des Klimawandels bewusst, sagte die Schwedin. Dennoch habe sich nichts getan, der CO2-Ausstoß sei immer noch nicht reduziert worden. Für die nächsten eineinhalb Jahre wünscht sich Thunberg, "dass man auf die Wissenschaft hört und die Krise als Krise sieht".

Insgesamt diskutieren 3.000 Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft bis Freitag über Lösungen internationaler Probleme. Laut Bloomberg reisen 119 Milliardäre in die Schweiz, um an dem Treffen teilzunehmen. Aus Österreich ist Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) am Donnerstag und Freitag mit dabei. Die Tagung steht in diesem Jahr unter dem Motto "Stakeholder für eine solidarische und nachhaltige Welt". Neben dem Klimawandel stehen auch geopolitische Krisen etwa im Nahen Osten und Libyen auf der Tagesordnung. (red, APA, 21.1.2020)

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