Rahel Varnhagen

Die Volkshochschule Hietzing dokumentiert gemeinsam mit der Varnhagen Gesellschaft Rahel Varnhagen und ihre Wiener Verbindungen in einer Ausstellung und Seminarreihe.

Varnhagen war eine emanzipierte Frau des frühen 19. Jahrhunderts. Als Frau und Jüdin waren ihr die herkömmlichen Bildungswege verwehrt: Sie schuf ihr eigenes Lernprogramm, indem sie Briefe mit Freundinnen und Freunden, Studenten und gelehrten Zeitgenossen wechselte.
In acht Stationen widmet sich die Ausstellung der Entwicklung des weiblichen Schreibens und der Salons, der Briefkultur und Zensur, der Revolution von 1848 und ihrer Dokumentation, der Unterdrückung und Verfolgung jüdischer Lebenszeugnisse während der NS-Diktatur.

Link: Die Ausstellung ist bis 20. April in der Volkshochschule Hietzing, Hofwiesengasse 48, 1130 Wien, zu sehen.
Workshop Salonkultur: Samstag 29. März, 11-15 Uhr
Foto: Wikipedia

Frauencafé

Im Frauencafé steht Folgendes am Programm:
  • Mi, 19.3. ab 20 Uhr - Feminist Jukebox. Rauchfrei!
  • Do, 20.3. ab 20 Uhr - Grrrlzzz' Garage. Bring your own instruments!

    Link: Frauencafé, Lange Gasse 11, 1080 Wien
  • Foto: Schwestern Brüll/Frauencafé

    DIE Lagebesprechung

    Frauen in der Kunst sind im Bewusstsein der Öffentlichkeit erheblich unterrepräsentiert. Das trifft auch auf Österreich zu. Des Öfteren werden weibliche Positionen vor allem deshalb in Ausstellungen integriert, um in politisch korrekter Weise eine gewisse "Frauenquote" zu erreichen. Zwar sind frauenspezifische Ausstellungen zurzeit auch gewissermaßen aktuell, werden jedoch als "typisches Frauengenre" anders rezipiert.

    Die Ausstellung "DIE lagebesprechung" möchte auf die mangelhafte Rezeption des weiblichen Kunstschaffens aufmerksam machen. Die Lage besprechen. Die Lage der Künstlerin, der Frau in Österreich.

    Die RezipientInnen sollen die Ausstellung kommentieren – neben dem "Gästebuch" vor Ort, lädt auch das Projekt "worte" von Eva Beierheimer und Miriam Laussegger zur intensiven interaktiven Beschäftigung mit dem Thema ein.

    Zu sehen bis 3. April im esc, Jakoministrasse 16, Graz; Di - Fr, 14 bis 19 Uhr

    Link: Verein Künstlerinnen in Österreich des 20. Jahrhunderts – bis in die Gegenwart
    Foto: Lagebesprechung/Plakataktion der Guerilla Girls 2007

    Lady Waks in Wien

    Am 21. März ist mit Lady Waks der Shootingstar der osteuropäischen Dance-Szene in der Wiener Fluc_wanne bei Addiction zu Gast (Start 23 Uhr).

    Ihr musikalisches Repertoire reicht von House über Breakbeat bis zu Elektro. Ihre Karriere startete mit dem Organisieren von Hip Hop Battles und Graffiti Sessions, was ihr bereits im Alter von 17 Jahren zu einer eigenen Radio Show ("The Hip HopSession") bei "Radio Re-cord", dem populärsten Radio Sender von St. Petersburg, verhalf. Ständiges Touren rund um den Globus gibt ihren Sets den nötigen Feinschliff, um sowohl bei intimen Clubgigs wie auch bei Riesenraves das Puplikum zu begeistern.

    Links: Lady Waks/MySpace, Ravissa - doorbitch /addiction; fluc, Praterstern 5, 1020 Wien
    Foto: Lady Waks/MySpace

    Fit für den Frühling

    Die Frauenberatungsstelle Oberwart bietet an fünf Vormittagen in ihren Örtlichkeiten die Bewegungsgruppe "Fit for Spring" an.
    Termine: Mittwoch 26. März, 2./9./16./30. April jeweils 9.30 - 10.30 Uhr
    Beitrag: € 3,70 pro Treffen
    Leitung: Psychotherapeutin Meggie Hartmann

    Anmeldung unter 03352/33855, Frauenberatungsstelle Oberwart, Spitalgasse 5, 7400 Oberwart
    Logo Frauenberatungsstelle Oberwart

    Heisshunger

    "Sie legt sich auf den medialen Wühltisch, um ihre abgehalfterte Karriere noch einmal aus dem 'Off' zu kriegen. Für einen popeligen Kabelsender zieht sich der heruntergekommene Ex-Star, der heute höchstens noch als 'Tatort'-Leiche besetzt wird, aus – die ehemalige Diva lässt sich 24 Stunden beim Leben zusehen."

    Dolores Schmidinger spielt diese Susanne Steiner, die bei ihrer exhibitionistischen Gratwanderung von ihrem Producer ständig an ihre Grenzen getrieben wird. Und demonstriert dabei, wie nahe Komik am tragischen Abgrund liegen kann.
    Ein Stück von: Angelika Hager und Michael Horowitz
    Regie: Thomas Gratzer

    "Heisshunger" im Rabenhof am 4., 5., 11., 12., 18., 19. April; Beginn jeweils 20 Uhr

    Link: Rabenhof Theater, Rabengasse 3, A-1030 Wien
    Foto: Rabenhof/pertramer.at

    Bild nicht mehr verfügbar.

    1000 Frauen für den Frieden

    Das Kardinal König Haus lädt zur Ausstellung "1000 Frauen für den Frieden":
    Die Schweizer Initiative hat von mehr als 1000 Frauen, die sich weltweit in irgendeiner Form für Frieden engagieren, Lebensgeschichten und Berichte gesammelt.
    Daraus wurde ein beeindruckendes Buch und eine ebensolche Ausstellung: Portraits von ganz normalen Frauen, die irgendwann einfach angefangen haben auf den Unfrieden und die Ungerechtigkeit anders als mit Schulterzucken oder schlechtem Gewissen zu reagieren – sie haben angefangen zu handeln, oft scheinbar unscheinbar, oft mit entscheidender Bedeutung! für die, denen sie Hilfe geboten haben.

    Bis 25. März, Mo-Fr 8-20 Uhr, Sa 8-18 Uhr, So 8-14 Uhr

    Link: Kardinal König Haus, Lainzerstraße/Jagdschloßgasse, Kardinal-König-Platz 3, 1130 Wien
    Foto: APA/AP/AP/Ronald Zak

    ... is for Women

    DV8-FILM präsentiert wieder die monatliche Filmreihe "[ w ] is for Women" im Top Kino, bei denen Frauen im Mittelpunkt stehen. Im Mittelpunkt des Frühjahrsprogramms stehen Filme von Regisseurinnen, die - trotz vielfacher internationaler Auszeichnung - noch nicht in Österreich gezeigt wurden und auch keine Kinoauswertung erfahren haben bzw. werden.

    Bis 26. März wird "Sherrybaby" von Laurie Collyer gezeigt, ein Film, der auf Basis einer wahren Begebenheit unsentimental die Geschichte einer nach Entgleisungen geläuterten Frau erzählt, die selbstbewusst und gleichsam verletzlich auf der Suche nach ihrer Identität und einem Neuanfang ist.
    Täglich 21 Uhr im Top Kino zu sehen.

    Links: Top Kino, 6., Rahlgasse 1 (Ecke Theobaldgasse); Identities; STANDARD-Filmrezension
    Logo Filmreihe/Top Kino

    Fritzpunkt

    Das Büro für theatralische Sofortmaßnahmen kündigt "langfristige Maßlosigkeit" an:
  • Die Festung / Teil 1 ­ 5
    Eine Versuchsanordnung zum Gesamtwerk der Autorin Marianne Fritz 2008 - 2009

    Die 1948 in Weiz geborene, am 1. Oktober 2007 verstorbene Autorin Marianne Fritz hinterläßt ein Werkfragment von über 9000 Seiten.
    Das Projekt Die Festung, benannt nach dem Arbeitstitel des Gesamtwerks von Marianne Fritz, begreift diese Texte in ihrer dramatischen Vielfalt als Handlungsanweisung für das Theater, als Verhaltensweisen generierenden Wahrnehmungsapparat, der in seiner formalen Avanciertheit, seiner Klang- und Rhythmuskapazität für das zeitgenössische Theater virulent werden muß.

    Die Festung - Teil 1a, b und c
    Die Schwerkraft der Verhältnisse im roten Wien

    Eine öffentliche Meinungspflege
    März/April 2008

    Weitere Termine im Laufenden.

    Link: Fritzpunkt - Büro für theatralische Sofortmaßnahmen
  • Foto: Standard

    Women in the City

    Die Ausstellungs- und Veranstaltungsreihe im fernen Los Angeles sei an dieser Stelle dennoch erwähnt, zeigt sie doch Arbeiten von Jenny Holzer, Louise Lawler, Barbara Kruger und Cindy Sherman. Die feministischen Künstlerinnen werden in der ganzen Stadt zu sehen sein, um weibliche Kunstschaffende mal groß und unübersehbar in den Mittelpunkt zu stellen.

    Link: Mehr dazu unter Women in the City

    Im Bild: Cindy Sherman, Untitled, 1977/2008. Black and white photograph.
    Courtesy of the artist, West of Rome, Los Angeles, and Metro Pictures, New York.
    Foto: Sherman/Cindy Sherman, Untitled, 1977/2008

    Die Vagina-Monologe

    Zum zweiten Mal in dieser Ausgabe der Wochenplanerin, zum ersten Mal in Salzburg: Die Vagina-Monologe, die vor über 10 Jahren von New York aus die Theaterbühnen der Welt eroberten. Die Autorin Eve Ensler hat aus 200 Interviews mit den unterschiedlichsten Frauen - Singles, Lesben, Ehefrauen, Prostituerte, ArbeiterInnen u.v.m. die Vagina-Monologe zusammengestellt. Ausgangspunkt und Thema waren die Beschreibung und die Beziehungen zum eigenen Geschlechtsteil. Daraus entstand ein Theaterstück mit revueartigem Charakter.

    In Salzburg schlüpfen zwei SchauspielerInnen in die verschiedenen Rollen und versuchen, die Frauenschicksale dahinter zu ergründen.

    Termine: 03.04., 08.05., 12.06.

    Link: ARGEkultur
    Foto: ARGE theater

    Herlinde Koelbl: Jüdische Porträts

    In den Jahren 1986 bis 1989 porträtierte die Fotokünstlerin Herlinde Koelbl deutschsprachige, jüdische Persönlichkeiten, die der Shoah entkommen waren, mit der Kamera und führte eindringliche Dialoge mit ihnen. Bis 23. März zeigt die Foto-Galerie WestLicht rund 35 Originalabzüge in Verbindung mit Zitaten aus den Interviews.

    Die Fotografien und Interviews stellte sie in der Publikation "Jüdische Porträts" (1. Auflage: 1989) ge­genüber. Entstanden ist daraus das Porträt jener jüdisch-deutschen Generation, welche die Zerschla­gung dieser Kultur miterleben musste und sie überlebte. Vor diesem Hintergrund ist Herlinde Koelbls Arbeit als historisch überaus aufschlussreiches Zeitdokument zu lesen.

    Link: Im Westlicht, Westbahnstr. 40, 1070 Wien
    Einladung

    Bild nicht mehr verfügbar.

    Frauen und Geld

    Der Vortragszyklus "Frauen und Geld" in der Frauensache bietet monatliche Detailvorträgezu den folgenden Themen an:
  • 15. April: Sparen und Anlegen
  • 10. Juni: Absicherung und Vorsorge
    Beginn aller Vorträge: 19 Uhr
    Unkostenbeitrag: EUR 7,- / Abend / Person. Besuch des kompletten Zyklus' sowie nur einzelner Vorträge möglich.
    Vortragende: Daniela Orlik

    Link: Institut Frauensache, Reindorfgasse 29, 1150 Wien
    Für die Bereitstellung der Unterlagen wird um Anmeldung bis jeweils eine Woche vor dem Vortragstermin beiElke Spitzer (01/817 41 44) ersucht.
  • APA/AP/Hoshiko

    Maria Hahnenkamp

    Seit Ende der 1980er Jahre thematisiert Maria Hahnenkamp in ihren Arbeitengesellschaftliche Zuschreibungen an den weiblichen Körper und die stereotypenRepertoires von Rollen, Ritualen, Gesten und vor allem Bildern dieses Körpers.

    In ihrer aktuellen Ausstellung im Salzbuger Kunstverein arbeitet die Künstlerin mit Textzitaten von KulturtheoretikerInnen und präsentiert eine Rauminstallation mit einer Fülle von Bildern, sowiegesungenen, gesprochenen und projizierten Texten und geht der Frage nach:Wie sind Körper und Bild, Raum, Zeit und Sprache aufeinander bezogen?
    Zu sehen auch ihr neues Video V5/08 mit Texten von Judith Butler.

    Ergänzt wird die Ausstellungmit einer Info-Station, die das Thema Frau, Feminismus und Emanzipation u. a.mit Filmproduktionen und psychoanalytischen Audio-Vorlesungen auszulotenversucht.

    Link: Im Salzburger Kunstverein, Künstlerhaus, Hellbrunner Straße 3, A 5020 Salzburg bis 13. April zu sehen.
    Foto: Kunstverein/Hahnenkamp

    Weiberstammtisch

    Die legendären Ladies starten leichtfüßig in die nächste Saison: Ab Jänner lädt der Weiberstammtisch wieder ein Mal im Monat zur "Ladies Night" im KosmosTheater. Künstlerinnen unterschiedlichster Geschmacksrichtungen präsentieren sich. Jeder Abend wird einzigartig zubereitet. Anregend wie Chili con Carne um Mitternacht, entspannend wie ein Schaumbadmit Honig und berührend wie Schokolade im Sonderangebot.Stets frisch gewürzt, liebevoll angerichtet und leidenschaftlich präsentiert.

    Mit: Eva D., Susanne Draxler, Christina Förster, Silvia Hagler, Nicole D. Käser, Christa Urbanek u.v.a.
    Termine: Jeweils Dienstag, 20:30 Uhr, 15.04, 20.05., 17.06.

    Links: KosmosTheater, Siebensterngasse 42, 1070 Wien; Susanne Draxler

    Die Wochenplanerin ist die jeden Freitag frisch zusammengestellte Übersicht von Veranstaltungen rund um Frauenkunst/-kultur, -forschung, -politik und -leben in der/den nächsten Woche/n. Der Internationale Frauentag 08 bekommt ein eigenes Best Of-Veranstaltungs-Special!
    Flyer Weiberstammtisch