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Höchste Alarmstufe bei Bushs Amtseinführung

(AP Photo/Susan Walsh
Washington - US-Sicherheitsbeamte rechnen einem Pressebericht zufolge mit Autobombenanschlägen während der Einführungszeremonie zur zweiten Amtszeit von US-Präsident George W. Bush am Donnerstag. Aufgrund eines 2003 in Großbritannien beschlagnahmten Dokuments des Al-Kaida (al-Qaeda)-Netzwerks fürchte der Sicherheitsdienst, dass handelsübliche amerikanische Groß-Limousinen zu fahrenden Bomben umgerüstet werden könnten, berichtete das US-Nachrichtenmagazin "Time" vorab aus seiner am Montag erscheinenden Ausgabe.

Demnach könnten in den Autos bis zu zwölf Propangasflaschen versteckt werden. Groß-Limousinen seien dafür geeignet, weil sie sich in das amerikanische Straßenbild unauffällig einpassten und keine speziellen Fahrkenntnisse erforderten, zitierte das Magazin aus dem Al-Kaida-Dokument.

Vorteil des Wagentyps sei aus Sicht von Al Kaida auch, dass sie in Parkhäuser einfahren könnten, in die Lastwagen nicht hereinpassten. Zudem hätten die Wagen meist dunkel getönte Scheiben, die die Sprengsätze verbergen könnten. Das Dokument empfiehlt den Angaben zufolge weiterhin, die Gasflaschen gelb zu streichen, um nach einer Explosion den fälschlichen Eindruck eines Chemie-Anschlags zu erzeugen und damit eine Panik auszulösen. Laut "Time" wird in den Anweisungen die Amtseinführungsfeier am kommenden Donnerstag jedoch nicht ausdrücklich erwähnt. (APA)