Es ist ein Schlaraffenland in Miniaturform. Insgesamt 60 Gebäude gebaut aus Lebkuchen und Zucker stehen im Londoner Victoria and Albert Museum zur Schau.

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Die "Gingerbread City", kreiert vom Museum of Architecture gemeinsam mit Architekten, Ingenieuren und Designern, wagt einen Blick in die Zukunft der Stadt.

Zur Konstruktion gehören Wohnhäuser, Bürogebäude, Wahrzeichen, Brücken, ein Kino, eine Bibliothek, ein Sportstadion und sogar ein botanischer Garten.

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Entworfen wurde der Plan für die Lebkuchenstadt vom Architekturbüro Tibbalds Planning and Urban Design. Der Schwerpunkt liegt auf den Themen Nachhaltigkeit, Innovation und soziale Verantwortung in der Stadtplanung.

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Highlight der Ausstellung ist der Sugar Loop, eine Hochbahn mit Straßen- und Seilbahn sowie Radwegen – der Vorschlag der Planer für eine nachhaltigere Fortbewegung in der Stadt der Zukunft.

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Außerdem gibt es einen Pub mit Mikrobrauerei samt nachhaltigem Hopfen und ein Kino, das den Strom für seine Leinwände aus Hydrokultur gewinnt.

Ein modernes Obdachlosencenter mit Café, Shop und Werkstätte macht auf jene 7.500 Menschen aufmerksam, die jährlich auf Londons Straßen schlafen.

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Beim Bau der Lebkuchenstadt kam ein Roboter zum Einsatz – ein Symbol für Innovation, wie sie auch im Städtebau der Zukunft Thema sein wird. (Bernadette Redl, 8.12.2018)

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