Überlebende und Besucher in Birkenau im Jänner 2018: "Auschwitz, Synonym für Vernichtung von Millionen, ist ein mörderischer Tatort, ohne Grab."

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"Ich schreite die Bahngeleise entlang. Der Bahnsteig, an dem die Getäuschten ihre Koffer abgaben ..."

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Lydia Mischkulnig, geb. in Klagenfurt, ist Schriftstellerin und lebt in Wien. Zuletzt erschien "Die Paradiesmaschine" (Haymon, 2016).

Heribert Corn

Der Stoff, der uns kleidet, besitzt die Fähigkeit einer Technik, die so alt wie die Menschheit ist: die Verstellung. Der Stoff ist wachsam. Feiner als biometrische Vermessungstechnik.

Wenn ich eines Tages alles geschrieben und den Tod überwunden haben werde, fliegen draußen durch die schmalen Gassen die bemannten Drohnen im Slot des ersten Stocks vorbei. Sie gondeln in das Zentrum der Stadt. Im Kasten hängt das Kleid aus smartem Stoff. Das Material optimiert den thermischen Austausch mit der Aerodynamik durch Bewegung und Gangart. Seine Energie dazu saugt es aus den Fettpölstern und beugt so einer Abnützung des Skeletts vor. Die seidigen Röcke, Blusen und Hosen sind so leicht und schwer wie ein Atom, flattern im Wind.

Bei stockender Hitze legt sich der Stoff an. Ab einer bestimmten Temperatur verflüssigt er sich, umspült den Körper. Der Schweiß wird ständig abgewaschen, einer Dauerdusche gleichkommend. Der Stoff eignet sich die Elemente an, während er beim ermüdenden Gang durch die Stadt eine kleine Salzspur absondert, die vom Straßenbelag für den Winter eingelagert wird. Der Träger des flüssigen Kleides schwimmt in Erfrischung, um dann schaumgeboren und mit makelloser Haut, von einer Nährflüssigkeit versorgt, zum Vorstellungsgespräch zu erscheinen.

Der Raum ist in intelligenten Farben gehalten und ist somit ein modischer. Er weiß, wer hier daherkommt, und gestaltet das Vorstellungsgespräch wie ein Bühnenbildner, der das Stück, das hier aufgeführt wird, in- und auswendig kennt. Der Raum kann sich weiten und verengen. Viele oder wenige Personen haben darin zum Gespräch Platz genommen. Man sitzt wie immer schon am Tisch, jeder im flüssigen Gewand, das sich nun, im Kontakt mit dem Licht und der Raumtemperatur trocknet und zur Textur der Seide verfestigt. Man hört also nicht das Wasser, sondern die Stoffe rauschen, als sich die Gemeinschaft aus einem Senegalesen, einer Pariserin und mir zusammensetzt.

Bevor dass erste Wort fällt, wird die Augenhöhe hergestellt, die das Maß für die Ordnung einer Welt ist, die sich dauernd optimiert und endlich zur Fürsorge der Menschen gereichen soll.

Ganz verwirklicht ist dieser Traum noch nicht, aber man arbeitet daran und zerbricht sich den Kopf bis zur Melancholie. Es ist bisher unmöglich geblieben, eine Betriebsanleitung für die Menschen zu schreiben, die sie auf Menschlichkeit programmiert. Man kann nur vor Augen führen, was die Menschheit angerichtet hat, im Außen- und im Innenleben einer Person.

Pädagogen, Mütter, Väter und Kinderlose haben wie alle Wissenschaften die Optimierung des Verhaltens des Menschen zum Menschen erfasst. Die Umstände, in denen sie leben, sind in die Hand zu nehmen. Das allein ist nicht der Punkt. Der Senegalese will sein Land von Korruption befreien, die Pariserin will in Wien wie in Paris leben, und die Vortragende, wie ich hier schreibe, findet sich damit ab, dass die Zukunft nicht kommt, sondern andauernd ist.

Die Naturkatastrophe bleibt aufrecht, solange das "richtige" Menschenbild nicht erfasst ist und der Mensch als Katastrophe an und für sich übrig bleibt. Wie münzt man seine Ambivalenz in Eindeutigkeit um? Das Wort Münze ist schon falsch, weil es vorgibt, den Wert eines Menschen in Geld bemessen zu können und damit tauschbar zu machen. Dieses Umwechseln ist nicht adäquat. Die benützten Worte tragen ein trügerisches Menschenbild in sich. Irgendetwas läuft aus dem Ruder und stimmt nicht. Gibt es überhaupt richtige Worte, und wie lautet eine falsche Sprache? Menschen beuten Menschen aus. Sprache wertet Worte in ein Schema um.

Ich kaufe mir ein Haus aus Sprache, und da ich den Tod überwunden habe, wohne ich seiner Gleichenfeier bei. Die Worte bilden kreative Fugen. Die Ziegelsteine verwandeln sich in einen Turm mit Elfenbeinhaupt, dann in eine Brücke, und schnurstracks verschwinden sie im Boden und bilden einen Bunker.

Manchmal reden wir Englisch, dann Französisch, dann Deutsch. Der Senegalese gibt eine Hörprobe auf Wolof von sich. Sein Land bündelt Sprachen. Wolof ist der Spross aus dem Zweig westatlantischer Stämme im Haus der Niger- und Kongosprachen. Die SStandardisierung der Schreibweisen macht die Sprache auch für das Schulwesen tauglich. Ein Schema für den Umbau der Gesellschaft ist nötig. Wir übersetzen einander und wissen, dass wir denken. Wir. Ich. Und ich im Wir. Wir in mir sind die Stimmen meiner Sprache.

Der Stoff, der uns kleidet, besitzt die Fähigkeit einer Technik, die so alt wie die Menschheit ist: die Verstellung. Der Stoff ist wachsam. Feiner als biometrische Vermessungstechnik. Unsere Kleider kennen uns ja wirklich bis unter die Haut. Sie verspürt das unangenehme Gefühl, ertappt zu sein. Wobei? Beim Einsatz eines zweifelhaften Gedankens? Unsere Kleider reagieren, sie vernebeln uns vor dem Richter und machen uns unsichtbar für die Kamera. Wir verschwimmen mit der Umwelt. Sie schlägt Kapriolen wie das Wetter, und wir müssen die Sintflut durchtauchen. Der Kopf schießt wie eine Boje aus diesem Meer. Die Rede über das ewige Leben hat einen Ort in den Religionen. So blöd sind die Gläubigen nicht mehr. Und doch geschieht es auf der Welt, durch Verstellung und Folter die korrumpierte Weltverbesserung auch als Religion durchzusetzen.

Kontrolle und Machterhalt will ich selbst im Griff haben. Nun treibe ich auf meiner Matratze und erwache in Krakau. Die Zimmerdecke ist aus Beton. Sie fällt mir nicht auf den Kopf, obwohl der Blick die poröse Haut des Materials nach Hirngespinsten absucht. Die Gestalt einer knienden Frau, deren Haar im Wind nach dem Osten weht, erscheint direkt über mir. Und dort bauscht sich ein Gebüsch, in dem Gesichter stecken, die durch feine Poren herunterstieren.

Wer bin ich heute? Raus aus den Federn und ab unter die Dusche, sei sterblich und schreib über die Liebe. Das ist Utopie. Wieso nicht, sagt mir der Spiegel in Krakau, und macht mich zum Mittelpunkt des Universums der Morgentoilette. Fasse ich dieses Verhältnis mit Worten, entsteht ein Ort auf Papier, den jetzt die Augen ertasten. Ich lese von einer Insel in einer anderen Zeit. Zu diesem utopischen Land mit architektonisch technologischer Ausstattung führt kein echter Pass, nur das Stigma einer Initiation. Du sollst nicht begehren deines nächsten Hab und Gut, sondern benennen, was stört. Die Utopie der Harmonie gelingt, wenn die Bonuspunkte in einer Wertegemeinschaft schon zu Lebzeiten zugeteilt werden. Die Axiome der Bewertung sind diktatorisch verwendbar. Das Paradies ist verloren, der Himmel entpuppt sich als faschistisch. Totale Harmonie ergibt entropische Kälte.

Mit dem Trabi nach Nowa Huta

In Krakau ist die Luft schlecht. Kaum fertig geduscht, läutet das Haustelefon. Der Lift bringt mich ins Erdgeschoß. Die Pariserin und der Senegalese warten schon in der Lobby. Durch die Scheibe winkt uns eine Blondine zu. Monica. Wir fahren mit dem Trabi nach Nowa Huta. Das Paradies des Arbeiters, erbaut von 1949 bis 1959. Der Kleinwagen aus Zwickau ermöglichte die Massenmotorisierung des sozialistischen Ostens – DDR, CSSR, Polen. Zehn Jahre wartete ein Käufer auf die Lieferung seines Trabant. Dafür verfügte die Karre über einen temperamentvollen Zweitaktmotor im mit Kunststoff beplanktem Stahlgerippe. Die Sitzverhältnisse waren eng. Monica klopft gegen das Dach, demonstriert, während sie Gas gibt, die Elastizität des Luxusartikels. Die Kinder federten früher darauf herum wie auf einem Trampolin. Heute ist der Trabi – der Sperrmüll aus Hartplastik, einst Stolz der DDR – eine Touristenkutsche, mit der wir über die Avenue nach Nowa Huta knattern.

Menschen tragen Masken, weil die Verschmutzung verheerend ist und die Lungen schädigt. Immer noch wird mit Kohlenschlacke geheizt, hochtoxisch für die Menschen. Die Gelder der Europäischen Union flossen in die Fassaden und die Renovation. Neue Anstriche bestehen nicht mehr aus Farbe, sondern aus einem sich selbst reparierenden Stoff, der durch Leguantechnik Bröckelwerk kittet und in die Umgebung einbettet. Die Utopie Europa ist an die Wand gemalt. Durch den nationalistisch konservativen Kurs der Visegrád-Staaten wird sie an die Wand gefahren.

Wir halten bei Rot. Der schwarze Mann im Trabi mit drei Frauen auf dem Weg nach Nowa Huta grüßt die glotzenden Fahrer der Nebenbahn. Auf dem Hauptplatz scheint die Sonne über sozialistischem Klassizismus. Der sozialistische Mensch war hier im Paradies für den Arbeiter kritisch gewesen. In Nowa Huta erfüllte sich die Desillusionierung kommunistischer Praxis. Der Sturz der Lenin-Statue zum Ende der Militärdiktatur war das Ende einer sozialen Utopie. Fünf Hauptstraßen laufen auf den Platz zu, entsprechend den fünf Fingern der Arbeiterhand. Die ersten Bewohner wurden aus der niedergegangenen Landwirtschaft, den Höfen und Hütten geholt und mit dem Komfort einer Plattenbauwohnung beschenkt. Fließwasser, Toiletten, Wohnhäuser mit zehn Stockwerken, aber nicht ohne Schikane, da sie keinen Lift hatten. Der riesenhafte Lenin, in persona selbst nur 160 cm groß, stand bis 1989 auf dem Platz. Ein Monument des Betrugs. Erst am Tag seines Sturzes stellte sich heraus, dass er nicht aus Bronze war, die eingeschmolzen werden sollte. Die Außenhaut war nur der Schein. Im Kern steckten Schutt, Müll und Beton. Der Bronzeklumpen als Wertanlage hatte sich als Fake der Kommunisten entpuppt.

Das Stahlwerk im Osten, das Eisenhüttenkombinat von Nowa Huta, ist strengbewachtes Gebiet. Wir parken mit dem Trabi vor den Toren zum Vatikan. Neoklassizistische Verwaltungsgebäude rahmen den Platz ein, spielen im erzkatholischen Polen auf den Kirchenstaat vor dem Werk des Menschen an. Die sozialismuskritische Solidarnosc streikte als freie Gewerkschaft gegen die Entwertung des Menschen durch das System. Preissteigerungen für Lebensmittel zu verhindern und die Gründung unabhängiger Gewerkschaften zuzulassen war das Ziel. Die Solidarnosc wurde eine Bewegung der Solidarität über die gesellschaftlichen Schichten hinweg. In den Neunzigern verlor sie an Bedeutung, zersplitterte in pragmatische und national-konservative Gruppen. Die Lebensstile haben sich seither extrem geändert im Paradies des Arbeiters. Die Sonne scheint über riesigen Parkanlagen und Hochhäusern unterschiedlicher Qualität, zum Teil sind sie heute geliftet. Das Eisenhüttenkombinat ist privatisiert und gehört dem weltgrößten indischen Stahlhersteller Arcelor Mittal.

Der Eingang bildet die Grenze zu einer Stadt in der Stadt. Zutritt erhält man nur mit spezieller Erlaubnis. Autos, die das Werksgelände verlassen, müssen anhalten, und die Fahrer müssen aussteigen, um die Kofferräume zu öffnen, sie werden gefilzt. Ein Straßennetz von 300 km durchzieht das Gelände, das, durch die Gitterstäbe betrachtet, von Natur überwuchert ist und so sein Geheimnis bewahrt. Woraus schöpft der Mensch die Idee einer besseren Welt als aus seiner Erfahrung. Das Eigentum an den Produktionsmitteln ist hier geklärt, die Ausbeutung der Arbeiterschaft geht immer weiter.

Das sozialistische Menschenbild sprach das Reich der Freiheit zu, aber unter dem totalitären Anspruch der Ideologie als absolute Wahrheit. Wie sollte das gut gehen? Und was ist davon übrig? Das Böse sei nicht im Menschen drin, sondern in den kapitalistischen und gesellschaftlichen Strukturen, hieß es. Dort liegt der Denkfehler, denn alle Strukturen sind vom Menschen gebastelt.

Europa ist reich und zum Einkaufen in Bewegung gesetzt. Die menschliche Materialität wird durch Plasmarobotik unverwüstlich gemacht. Sensoren nehmen die Welt wahr, wenn die Sinne eingehen. Der Feind bleibt der Tod, der, aus dem Leib und aus der Umwelt ausgeschlossen, irgendwo draußen herumkrebst und auf seine Chancen lauert. Der Tod lebt, weil das Leben parasitär ist.

Wieder frage ich nach dem Menschenbild – wie sieht es aus, dieses radikal andere Leben in Solidarität. Die Utopie des Menschen: Es gibt keine Verlierer. Ich müsste dran glauben, dass der Mensch im Kern gut sei. Hätte ich den Ortskern gefunden, wo es gut ist mit uns?

Wir fuhren nach Auschwitz, um die Spuren einer Dystopie zu besichtigen, die ein rassistisches Menschenbild hervorgebracht hat. Auschwitz, Synonym für Vernichtung von Millionen ist ein mörderischer Tatort, ohne Grab. Die Apotheose der Folter hat sich verwirklicht und aus der Vergangenheit sind auf der etwa 500 Hektar großen Flächen von Birkenau die Reste der Kamine aus den Baracken geblieben, die eingestürzten Gaskammern und Krematorien. Das ist aus Wirklichkeit und heute ein begehbares Gelände. Die Nazis haben die Menschen in rassische Urelemente zerlegt. Den menschlichen Körper zum Rohstofflieferanten in naziideologischer Perversion ausgenommen.

Was bedeutet Europa?

Ich schreite die Bahngeleise entlang. Der Bahnsteig, an dem die Getäuschten ihre Koffer abgaben, bevor sie in die Entkleidungsräume geführt wurden. Zur Rasur der Schädel und in den Raum mit Duschen als getarnte Gaskammer. Wenn sie es überhaupt bis hierher geschafft hatten, die Deportierten, die Verwirrten, die eine Dusche erhalten sollten. Deshalb wollten sie verstehen, dass man Männer und Frauen trennt, Familien auseinanderreißt, da man nach der Reinigung wieder zusammenkäme. Die Gaskammer im Stammlager von Auschwitz, die ich durchschritt, ist keine Kammer, sondern ein sehr großes Zimmer, vielleicht sogar ein Saal von sieben mal fünf Metern. Das Wort Kammer fühlt sich enger an als das Wort Zimmer oder Saal. Das Bild von Gedrängtheit und Luftnot teilt sich mit, bevor der Verstand abblockt.

In Birkenau blühen die Blumen, der Frühling schlägt aus. Die Führungen werden streng und straff organisiert. Man bekommt die Eintrittskarte nur mit Reisepass und wird gezwungen, an einer Führung teilzunehmen. Einzelbesuche gibt es nur zu unmöglichen Zeiten. Wir zahlen dafür, dass andere ihr Zugticket in die Vernichtung einlösen mussten. Der Gräuelort ist kapitalisiert wie auch das Paradies des Arbeiters. Wer in Auschwitz auf die Toilette muss, nachdem die Massenlatrinen besichtigt sind, sollte ein paar Zloty parat haben, sie werden abgeknöpft. Der Mensch richtet sich die Welt mit Scheißern.

Mit welchem Charakter identifiziert man sich? Zu sagen, dass man heute in Europa in der besten aller Welten lebt, mag ja stimmen, aber der Preis dafür war zu hoch.

Der Garten liegt um uns und in uns. Lasst uns garteln gehen, heißt es bei Candide. Eden ist verloren, und es bleibt die trostvolle Ablenkung im Garten. Ermüdung und Melancholie. Weil es den guten Ort nicht gibt, der in unseren hochkommunikativen Zeiten Übersicht und Sicherheit bedeuten würde.

Solange der Mensch lieber auf Kosten der Leben der Mitmenschen existiert und seine Tätigkeit deshalb ins Unheil fortsetzt, gibt es kein gutes Leben. Nach Adorno, im Gespräch mit Bloch, besitze jeder Mensch in seinem Denken das Wissen, dass alles ganz anders sein könnte. Gerechter, friedlicher, harmonischer. Aber der Mensch in der Gesellschaft identifiziere sich mit dem Angreifer, dem Bösen. Es solle nicht sein, was sein soll, so Adorno. Die Ideale einer solidarischen, sättigenden Welt für alle beschreibe der Mensch als utopistisch. Damit entwerte er sein Wissen von der Möglichkeit, dass alles radikal anders und gerechter sein könnte.

Wir haben in Europa keine Utopie, sage ich. Die rechtsextremen und nationalistischen Parteien kreieren nur einen Untergang Europas. Gegen den hysterischen Kontrollverlust wird Identität gesucht und programmatisch national angeboten.

Was bedeutet Europa? Ein Terrain ohne Korruption, das wäre schon was. Dazu müsste Vertrauen entstehen und Vorsicht im Gegensatz zu einem durchgeregelten Leben, mit dem persistentem Verlangen weltweit Korruption einzustellen. Die Freiheit liegt darin, sich gegen Machterhalt und Angst davor zu entscheiden. Der Physiker J. F. Hawking hat den Weltuntergang vorhergesagt, hervorgerufen durch den Menschen oder durch Asteroiden. Der Tod ist also nicht zu überwinden, die Vernichtung davor vielleicht schon. (Lydia Mischkulnig, 15.12.2018)