Im Kontrollturm auf dem Flughhafen Laguardia herrscht Personalmangel.

Foto: AP/Julio Cortez

Washington – Der anhaltende Haushaltsstreit in den USA wirkt sich zunehmend auch auf den Flugverkehr aus. Am Flughafen LaGuardia in New York sowie im benachbarten Newark und Philadelphia kam es wegen personeller Engpässe zu Verspätungen, meldete die Flugsicherheitsbehörde FAA. Dort ankommende Flüge verspäteten sich im Durchschnitt um 41 Minuten.

Flüge würden umgeleitet und der Flugverkehr langsamer, weil sich Fluglotsen zunehmend krank meldeten, berichtete die "New York Times" unter Berufung auf die FAA. Die Ausfälle gab es demnach in FAA-Stellen in Washington und in Florida.

Im Senat scheiterten die Republikaner von US-Präsident Donald Trump sowie die Demokraten am Donnerstag bei dem Versuch, den mehr als einen Monat andauernden "Shutdown" beizulegen. Teile der Regierung sind deshalb seit Weihnachten stillgelegt. Im Zentrum steht Trumps Forderung nach Geld für eine Mauer an der Grenze zu Mexiko. Trump sei über die Lage an den Flughäfen informiert, teilte Sprecherin Sarah Sanders mit.

Wegen des "Shutdown" sind 800.000 Bundesbedienstete seit mehr als einem Monat im Zwangsurlaub oder müssen unbezahlt arbeiten. Wichtige Behörden wie die für Strafverfolgung, Grenzschutz oder Flugsicherheit arbeiten während des Haushaltsstreits weiter, also etwa Fluglotsen, FBI-Agenten und Grenzbeamte. Berichten zufolge haben sich seit Beginn des Streits aber auch schon Hunderte Angestellte der Behörde TSA für Transportsicherheit krank gemeldet. (APA, dpa, 25.1.2019)