In New York City wurde bei einem Immobiliendeal ein neuer Rekordverkaufspreis erzielt: Ken Griffin, der Manager des Hedgefonds Citadel, hat für ein vierstöckiges Penthouse mit einer Wohnfläche von mehr als 2.100 Quadratmetern an der Adresse 220 Central Park South 238 Millionen Dollar (210 Millionen Euro) bezahlt. So viel hatte in den USA noch niemand zuvor für eine einzelne Wohnimmobilie ausgegeben – und auch weltweit lassen sich derartige Immobiliendeals an einer Hand abzählen.

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Der noch in Bau befindliche Wolkenkratzer, der vom Immobilieninvestmentfonds Vornado Realty Trust errichtet wird, umfasst 116 Wohnungen auf 70 Stockwerken. Mit einer Höhe von fast 290 Metern wird es eines der höchsten Gebäude der Stadt sein. Es befindet sich an der Billionaire's Row in New York, einem Grätzel, in dem in den letzten Jahren viele besonders hochpreisige Wolkenkratzer in die Höhe gezogen wurden.

Die Käufer der Wohnungen wurden vom Immobilienentwickler "handverlesen", heißt es in Medienberichten. Vielleicht wurde deshalb bisher erst eine Handvoll der Wohnungen tatsächlich verkauft – angeblich unter anderem an den britischen Sänger Sting und seine Frau Trudie Styler.

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Den Bewohnern des Luxuswolkenkratzers – im Bild auf einem Archivfoto – werden Annehmlichkeiten wie ein Weinkeller, ein Swimmingpool, private Dining-Räume, ein Restaurant und ein Kinderspielbereich geboten werden.

Ken Griffin jedenfalls will in seiner Wohnung absteigen, wenn er in der Stadt ist, wird ein Sprecher seines Unternehmens zitiert. Der Manager hat schon in der Vergangenheit ein Händchen für rekordverdächtig teure Immobilien bewiesen: In Chicago besitzt er eine mehrstöckige Wohnung, für die er fast 60 Millionen Dollar hingeblättert hat, 2015 bezahlte er für ein Penthouse in Miami 60 Millionen Dollar.

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In London erstand Griffin, der schon mit 19 in seinem Studentenheimzimmer in Harvard ins Investmentgeschäft eingestiegen war, laut Medienberichten erst vor kurzem ein Haus um 122 Millionen Dollar. (red, 21.2.2019)

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