Wie finden Sie "Captain Marvel"?

Foto: Disney-Marvel Studios via AP

Nun ist also Carol Danvers alias "Captain Marvel" offiziell an der Reihe, im Marvel-Universum für Ordnung zu sorgen. 21 Filme lang hat es gedauert, doch nun widmet Marvel erstmals einer weiblichen Superheldin einen Film. Unter der Regie von Anna Boden und Ryan Fleck und mit Oscarpreisträgerin Brie Larson in der Hauptrolle geht es zurück ins Jahr 1995, in dem die Heldin unter anderem mit ihrer Identitätssuche beschäftigt ist.

Das sagen die Kritiker

Mit dem bisherigen globalen Einspielergebnis von 455 Millionen Dollar hat der Film den erfolgreichsten Start aller Zeiten für einen Film mit weiblicher Hauptrolle belegt, noch vor "Wonder Woman" im Jahr 2017. Die Kritikermeinungen sind geteilt. "Die Zeit" meint gar, das Beste am Film sei eine getigerte Katze und stellt die Frage in den Raum: "Was könnte langweiliger sein als ein Superheld, der einfach alles kann?"

Der "New York Times" hingegen hat es gefallen: "Der Film ist nicht zu lange, nimmt sich selber nicht zu ernst und profitiert vom Können und Talent seiner Besetzung wie von Annette Bening, Jude Law und Ben Mendelsohn." In der STANDARD-Kritik heißt es: "Bei Marvel überzeugen oft die Charaktere mehr als die Handlung. Die wirkt auch diesmal eher unnötig vertrackt. Mit Doppelspielen, Gestaltwandlern und Treuebrüchen wird Carols Weg zur Superheldin hindernisreicher, gewinnt aber nicht unbedingt an Schärfe."

Was sagen Sie?

Was hat Ihnen am Film gefallen? Was hat Sie gestört? Welche Szene fanden Sie am besten? (aan, 12.3.2019)