Um sich im Job wohlzufühlen, ist neben guten Kolleginnen und Kollegen sowie einem angenehmen Arbeitsumfeld vor allem die Rolle der Führungskraft ausschlaggebend. Dabei hängt vieles vom Führungsstil ab. Ob sie sich eher autokratisch, bürokratisch oder kooperativ gegenüber ihren Angestellten verhält, wie motiviert sie selbst an ihre Arbeit herangeht, ob sie offen gegenüber Veränderungen ist und Kreativität fördert oder Angst und Neid unter der Belegschaft schürt. All dies, aber auch die persönlichen Eigenschaften der Vorgesetzten können die Stimmung am Arbeitsplatz maßgeblich beeinflussen. Vor allem Chefinnen schneiden in einer aktuellen US-Umfrage gut ab, wenn es um Fähigkeiten wie ergebnisorientiertes Arbeiten, mutiges Führen und ehrlichen Umgang mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geht.

Sind Sie mit Ihrer Chefin oder Ihrem Chef zufrieden?
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Besseres Betriebsklima, bessere Leistung

Denn fördern Führungskräfte das Miteinander und das Potenzial ihrer Angestellten, statt Druck auszuüben und als omnipräsentes Kontrollorgan zu fungieren, werden die meisten grundsätzlich motivierter an die Arbeit herangehen als umgekehrt. Team-, Kommunikations- und Kritikfähigkeit sowie Konfliktlösungskompetenz zählen zu den zentralen Eigenschaften, die eine gute Chefin oder einen guten Chef auszeichnen. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf Augenhöhe zu begegnen ist eine weitere Eigenschaft, die User "Parteibonzen" in seinem Unternehmen schätzt:

Auch User "InMyView..." sieht das ähnlich, weiß aber aus eigener Erfahrung, dass vieles davon oft genug nicht umgesetzt wird:

Was zeichnet eine gute Führungskraft aus?

Welche Erfahrungen haben Sie in Ihren Jobs bisher gemacht? Sind Sie mit Ihrer oder Ihrem Vorgesetzten zufrieden? Macht es für Sie einen Unterschied, eine Chefin oder einen Chef zu haben? Welche Fertigkeiten erachten Sie umgekehrt als Führungskraft als wesentlich? Und mit welchen Schwierigkeiten ist man in der Rolle als Chefin oder Chef konfrontiert? (mawa, 16.9.2019)