Der Central Park Tower sticht aus dem ohnehin schon beeindruckenden Stadtbild New York Citys heraus. Das Gebäude stammt aus der Feder des Architektenbüros Adrian Smith + Gordon Gill Architecture (AS+GG). Mit 472 Metern ist es offiziell das höchste Wohngebäude der Welt. Gelegen an der berühmten Billionaire's Row, steht es stellvertretend für einen neuen Trend der Metropole: Skinny Towers. Besonders schlanke, besonders hohe Wolkenkratzer.

Foto: Mark Lennihan/AP

Insgesamt 179 luxuriöse Wohnungen wird es in dem Mega-Gebäude geben. Zwei bis acht Zimmer, zwischen 133 und 1.625 Quadratmeter groß und sehr teuer – ab 6,9 Millionen US-Dollar sollen die Immobilien zu haben sein. Zusätzlich sperrt der Central Park Club zur Eröffnung auf, der auf drei Etagen den Bewohnern des Hauses alles bieten soll, was man sich halt so von einem der exklusivsten Nachtclubs der Welt verspricht.

Foto: Lucas Jackson/Reuter

Natürlich ist das Projekt nur etwas für die Reichen der Reichen. Das zeigte sich bereits bei der Feier rund um die Dachgleiche. Die Besucher machten fleißig Fotos, wahrscheinlich, um sich bereits jetzt den besten Platz über New York City auszusuchen. Die ersten Verkaufsabschlüsse sind nämlich erst für das kommende Jahr geplant. Auch in diesem Foto: ein Ausblick darauf, worauf sich die Fensterputzer in Zukunft einstellen können.

Foto: Lucas Jackson/Reuters

Verübeln kann man es den Interessenten bei solch einem Ausblick über den Central Park wohl kaum. Den Nachbarn, auf die der gewaltige Schatten des Central Park Towers von nun an fallen wird, dürfte das Projekt weniger gefallen.

Foto: Mark Lennihan/AP

Und auch der Blick durch die Fenster auf der anderen Seite kann sich sehen lassen. Empire State Building (vorne links) und One World Trade Center (hinten rechts) können da plötzlich ganz klein wirken. (poll, 24.9.2019)

Zum Thema

Wohnen im Turm: Wer hoch hinaus will, hat viel Auswahl

Wiener Statiker: "Hochhäuser sind die Bauformen der Zukunft"

Architekturpsychologe: "Ein Hochhaus hat große Auswirkungen auf die Stadt"

Wirtschaftskrisen, Kriege, Planungsfehler: Leere Türme in aller Welt

Foto: Lucas Jackson/Reuters