Sie kleben sich mit Superkleber auf die Straße oder richten symbolische Blutbäder mit Farbe an. Die weltweite Umweltbewegung Extinction Rebellion ist auch in Österreich aktiv. Am Montag blockierte sie für einige Stunden den Wiener Ring.
DER STANDARD

Extinction Rebellion, das sind die radikalen Fridays for Future, heißt es in den Medien oftmals. Doch was unterscheidet die Umweltbewegung tatsächlich von den schulstreikenden Jugendlichen?

Derzeit findet weltweit eine Protestwoche statt, in der Extinction Rebellion auch in Österreich von sich hören lassen will. Bereits am Montag klebten sich Aktivistinnen und Aktivisten an eine große Weltkugel und den Asphalt auf der Wiener Ringstraße.

Gegen das Massenaussterben

Titel der Aktionswoche ist "Aufstand gegen das Aussterben". Ziel ist immer, das "Massenaussterben" von Tieren und Pflanzen, aber auch des Menschen zu verhindern. Das Mittel dafür ist ziviler Ungehorsam – gewaltfrei, aber radikal.

In Wien sind noch ein Singabend und ein Trauermarsch am Donnerstag sowie eine "Critical Mass", also ein Fahrraddemonstrationszug, am Freitag geplant. Generell aber werden Aktionen recht kurzfristig bekanntgegeben. Gut 5.000 Menschen planen laut Facebook derzeit, an der Woche teilzunehmen. (mvu, 9.10.2019)