Im Vorfeld der Olypmischen Spiele 2020 in Tokio wurden mehrere Sportorganisationen von Hackern angegriffen.

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Eine Hacker-Gruppe, die im Westen als verlängerter Arm russischer Geheimdienste gilt, nimmt weniger als ein Jahr vor den Olympischen Sommerspielen 2020 in Tokio (24. Juli bis 9. August) Sport-Organisationen ins Visier. Seit Mitte September seien mindestens 16 nationale und internationale Sport- und Anti-Doping-Organisationen angegriffen worden, berichtete am Montag der Software-Konzern Microsoft.

Einige Angriffe erfolgreich

Einige dieser Attacken seien erfolgreich gewesen, die Mehrzahl aber nicht, hieß es ohne weitere Details. Die Gruppe ist im Westen unter den Codenamen Strontium, Fancy Bear und APT28 bekannt. Die Hacker hätten dieselben Methoden benutzt, für die diese Gruppe bisher bekannt gewesen sei, hieß es unter Berufung auf Microsofts Cybersicherheitsexperten.

Laut Vorwürfen der US-Regierung steckten diese Hacker auch hinter dem Datendiebstahl bei der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) und Sport-Verbänden im Jahr 2016. Der Gruppe wird auch der Angriff auf die IT-Systeme des Deutschen Bundestags und des Demokraten-Parteivorstands DNC in den USA im Jahr 2015 zugeschrieben. (APA/dpa, 29.10.2019)