Die UNESCO-Welterbestätte Sukhothai.

Foto: Tourism Authority of Thailand

In den drei Chedis im Tempel Wat Phra Si Sanphet wird die Asche diverser Könige aufbewahrt.

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Nicht weit von Bangkok finden sich auch die Reste der alten Hauptstadt Ayutthaya, die einst 375 Tempel und drei Königspaläste beherbergte und von 33 verschiedenen Herrschern regiert wurde. In den drei Chedis im Tempel Wat Phra Si Sanphet wird daher auch die Asche diverser Könige aufbewahrt. Die königliche Epoche in der Stadt war eine der glanzvollsten, wurde allerdings mit der Eroberung durch die Burmesen in 1767 jäh beendet. Die Dynastie floh damals nach Bangkok und machte diese fortan zur neuen Hauptstadt.

Weiter nördlich wartet Sukhothai, die andere ehemalige Hauptstadt des Königreiches Siam. Diese UNESCO-Welterbestätte, ca. um 500 nach Christus entstanden, lässt sich am besten zu Fuß oder per Fahrrad erkunden und beeindruckt mit Gebäuden, Seen und Kanälen, die die Ruinenstadt durchfließen.

Auf der Route in den Norden kommt man natürlich um Chiang Mai nicht herum: in der quirligen Stadt am Ping-Fluss begeistern die kulturellen Höhepunkte wie Tempel ebenso wie die bunten Märkte oder die vielfältigen Handwerksbetriebe, die zum Stöbern einladen.

Foto: Tourism Authority of Thailand

Wer noch mehr einheimische Vielfalt kennenlernen will, kann sich eine Flugstunde nordöstlich von Bangkok in Sakon Nakhon am idyllischen Nong Han-See als Indigo-Färber versuchen. Die noch eher unbekannte Gegend hat sich mitsamt umliegenden Dörfern auf die Herstellung von Indigo-Stoffen spezialisiert. Das blaue Design ist attraktiv, die Auswahl groß und die Preise erschwinglich. Angeboten werden schicke Blusen und hippe Hüte, lustige Taschen und vieles mehr. Im Ort Ban Tham Tao besteht die Gelegenheit, selbst Hand anzulegen und Stoffe zu färben.

Tourism Authority of Thailand

Thai-Küche – Süß, bitter, scharf… – Geschmacksvariationen ohne Ende

Thai-Kulinarik pur erlebt man am besten bei den Food Stalls an jeder Straßenecke.
Foto: Gareth Harrison
Das Angebotene soll nicht nur schmecken, sondern auch prachtvoll aussehen.
Foto: Tourism Authority of Thailand
Süß, bitter, scharf – die Thai-Küche bietet Geschmacksvariationen ohne Ende.
Foto: Tourism Authority of Thailand

Vielen Genießern gilt die thailändische Küche als eine der besten – ob im Luxusrestaurant oder bei den Garküchen am Straßenrand, denn Thai-Kulinarik pur erlebt man am besten bei den Food Stalls an jeder Straßenecke, besonders auch nachts, vielleicht sogar bei einer Food-tour.

Das sind die Wohnküchen der Thais – wegen der beengten Platzsituation daheim und aufgrund der hervorragenden Qualität und Frische des Angebots bevorzugen die Einheimischen diese Open-Air-Gasthäuser anstatt selbst zu kochen. Man sollte sich der Idee anschließen, um so auch gleich ein Stück typischer Thai-Alltags-Kultur zu erleben. Oft findet man dabei in spezifischen Straßenzügen besondere Schmankerl, während in der nächsten Gasse schon wieder etwas ganz anderes aufgetischt wird.

Foto: Tourism Authority of Thailand

Auch auf den lokalen Märkten zeigen die Thais ihre innere Harmonie auch im Umgang mit den Produkten: das Angebotene soll nicht nur schmecken, sondern auch prachtvoll aussehen – so ist Deko und Food Carving, also Schnitzkunst an Früchten und Gemüsen, ein wichtiger Teil der Speisenpräsentation. Dies können auch Besucher, gekoppelt mit Kochkursen, erlernen, um so dem Geheimnis der Thai-Küche etwas näher zu kommen.

….danach schmeckt es auf jeden Fall für alle nur "aroi", also einfach köstlich!