Mit 16. März wurden die ersten Einschränkungen bei Microsoft-Teams angekündigt, am 24. März folgten Drosselungen bei Office-365

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Die Anordnungen zuhause zu bleiben und die Arbeit weitgehend ins Homeoffice zu verlagern verursachte unter anderem Einbrüche bei Microsofts Teleworking-Software Teams. Am 16. März informierte die Firma im Teams-Status-Dashboard über Einschränkungen nicht essenzieller Funktionen, wie Microsoft erklärte: Die Frequenz der Abfrage, ob ein Nutzer aktiv ist, die Überprüfung, ob ein Nutzer in Teams was eintippt und die Videoauflösung bei Videounterhaltungen reduziert.

Weitere Maßnahmen

Mit dem 24. März kündigte man weiter Maßnahmen an, damit die Aufrechterhaltung der Online- und Clouddienste im Microsoft-365-Umfeld aufrecht erhalten bleiben, wie aus einem "Heise" Bericht hervorgeht.

So wurde beispielsweise die OneNote-Integration bei Teams auf einen nur Lese-Modus umgewandelt, außer für Nutzer der Educational-Version. Ebenso änderte Microsoft die Download-Größe und Synchronisationsintervalle von Dateien. Auf OneDrive gespeicherte Dokumente lassen sich derzeit auch nur über die Web-Applikation bearbeiten.

Die Wartungsarbeiten für Sharepoint will Microsoft weitgehend aufs Wochenende, beziehungsweise auf den Feierabend der jeweiligen Länder verlegen. Die Timeline für neu hochgeladene Videos bei Microsofts Videodienst Stream wurde deaktiviert und Meeting-Videoqualität auf 720p reduziert.

Mit all den getroffenen Maßnahmen hofft Microsoft, dass die benötigten Online-Funktionen weiterhin aufrechterhalten bleiben. (emko, 30.03.2020)