Mick Jagger zum neuen Song: "Er dreht sich einfach um einen Ort voller Leben, der nun verlassen ist ... ich jammte auf der Gitarre und schrieb den Song innerhalb von zehn Minuten."

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Wien – The Rolling Stones haben am Donnerstag überraschend einen neuen Song veröffentlicht. Und "Living In A Ghost Town" ist eine starke Vorstellung einer der dienstältesten Rockbands. Der Song ist nach "Doom And Gloom" vom Best-Of-Album "GRRR!" der erste selbst komponierte Track der britischen Formation seit acht Jahren.

Das Lied ist laut Gitarrist Keith Richards zu großen Teilen bereits vor einem Jahr in Los Angeles entstanden, als man für ein mögliches neues Album ein paar Ideen umsetze. Jetzt habe man sich entschlossen, "Living In A Ghost Town" in Isolation fertigzustellen. "Der Song sollte gar nicht die Jetztzeit beschreiben", sagte Sänger Mick Jagger im Gespräch mit "Apple Music", aus dem das Magazin "Rolling Stone" (online) zitierte. "Er dreht sich einfach um einen Ort voller Leben, der nun verlassen ist ... ich jammte auf der Gitarre und schrieb den Song innerhalb von zehn Minuten."

Die Rolling Stones wurden 1962 in Großbritannien gegründet, sie gelten mit insgesamt über 300 Lebensjahren der vier Musiker Jagger, Richards, Ron Wood (72, Gitarre) und Charlie Watts (78, Schlagzeug) als älteste große Studio- und Liveband der Rockgeschichte. Zuletzt hatte das Quartett Ende 2016 "Blue & Lonesome" herausgebracht, das ausschließlich Cover-Versionen enthielt. Die Platte erhielt einen Grammy als bestes traditionelles Blues-Album. Beim globalen Benefizkonzert "One World – Together At Home" am vergangenen Wochenende präsentierten sich die Stones in Topform. (APA, 24.4.2020)

Leben in einer Geisterstadt: Der passende Kommentar der Stones zur aktuellen Situation.
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