Teil 5: #Almost Sofia

Laut Volkszählung 2001 gehören 95 Prozent der Bevölkerung Sofias der christlich-orthodoxen Kirche an. Auch wenn das Kreuz der Anna-Kapelle am Schöpfwerk aus ganz anderen Gründen vier gleich lange Arme aufweist, kommt man nicht umhin, in der Schichtung aus Gold, Plattenbau und Euro-Zeichen die bulgarische Hauptstadt zu sehen.

Foto: Wojciech Czaja

Teil 4: #Almost St. Petersburg

Wollte man die Zelinkagasse in der Inneren Stadt eines Tages mit Wasser fluten, so würde sich vom Palais Schottenring aus betrachtet wohl jenes Bild entfalten, von dem dereinst Peter der Große träumte, als er 1703 das prächtige, kanaldurchäderte St. Petersburg errichtete. Mit 2.300 Prunkbauten ist die Innenstadt seit 1991 Unesco-Weltkulturerbe.

Foto: Wojciech Czaja

Teil 3: #Almost Denver

Mit dem Seriendrama "Denver Clan" haben sich die US-amerikanischen Achtzigerjahre in die globale Großhirnrinde eingebrannt. Auch am Handelskai in der Leopoldstadt findet man einen gläsernen Zeitzeugen aus besagter Schulterpolster-Ära, der stark an Denver, Colorado, erinnert. Die Rocky Mountains im Hintergrund muss man sich dazudenken.

Foto: Wojciech Czaja

Teil 2: #Almost Bologna

Wegen ihrer kräftig roten Ziegelfassaden wird die Hauptstadt der Emilia-Romagna gerne auch als "La Rossa" bezeichnet. Italienische Rinascimento-Palazzi sucht man in Wien zwar vergeblich, doch mit einem leichten Augenzwinkern entdeckte STANDARD-Architekturjournalist Wojciech Czaja in der Oberen Donaustraße, direkt am Donaukanal gelegen, ein ziemlich rotes Fast-Bologna.

Foto: Wojciech Czaja

Teil 1: #Almost Rio de Janeiro

Wenn die Koffer daheimbleiben müssen, kommt die Welt eben nach Wien. Mit 30 Meter Höhe ist der Cristo Redentor auf dem Corcovado eine der größten Christusstatuen der Welt. Ein fast perfektes Rio de Janeiro entdeckte unser STANDARD-Architekturjournalist vor dem Concordia-Schlössl beim Zentralfriedhof. (red, 15.7.2020)

Foto: Wojciech Czaja