DER STANDARD

Die Autorin Marlene Streeruwitz zählt zu den markantesten literarischen Stimmen Österreichs. Und sie nimmt sich kein Blatt vor den Mund, wenn es darum geht, allzu liebgewonnene kulturelle Werke, die von der Zeit überholt scheinen, auszusortieren. Das Karl-Lueger-Denkmal gehört für sie ebenso beseitigt wie die ein oder andere aus heutiger Sicht fragwürdige Operette. Die Sparte sei ein "Archiv des Sexismus, Rassismus und Antisemitismus", so Streeruwitz im StandART-Gespräch. (Stefan Weiss, Ayham Yossef, Clara Gottsauner-Wolf, Laura Schmidt, 30.10.2020)