Es ist nicht die erste Wettbewerbsklage gegen den Tech-Konzern.

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Die Alphabet-Tochter Google muss sich in den USA laut einem Insider womöglich auf ein zweites Kartellverfahren einstellen. Das US-Justizministerium beschleunigt seine Untersuchungen des Geschäfts mit digitaler Werbung und könnte noch im laufenden Jahr Klage einreichen, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Mittwochabend unter Berufung auf eine mit der Sache vertraute Person. Noch sei aber keine Entscheidung gefallen.

Google wird immer wieder mit Vorwürfen konfrontiert, seine dominierende Marktstellung auszunutzen. Der Konzern betont indes, dass er angesichts des herrschenden Wettbewerbs keine dominierende Marktstellung innehabe.

Gegenwind

Google ist schon länger mit rechtlichem Gegenwind konfrontiert. So reichte das US-Justizministerium bereits im Oktober 2020 Klage ein mit dem Vorwurf, Google schütze seine dominierende Position bei der Internetsuche und der damit verbundenen Werbung auf illegale Weise.

Und auch zahlreiche US-Staaten gingen zuletzt verstärkt gegen den Suchmaschinenbetreiber vor. Bereits 2020 waren mehrere Klagen mit dem Vorwurf illegaler Monopolstellungen des Unternehmens im Suchmaschinen- und Onlinewerbegeschäft eingereicht worden. Eine weitere Klage mehrerer Dutzend Staaten vom Juli dieses Jahres nimmt das App-Store-System auf einer der großen Smartphone-Plattformen ins Visier. (APA, 2.9.2021)