Madonna auf einem älteren Foto von 2019, das bei einem Konzert bei der New York City Pride aufgenommen wurde. Bilder, die andere von Madonna gemacht haben, sind inzwischen rar geworden.

Foto: Reuters / JEENAH MOON

Seit es Instagram gibt, können sich Stars stärker so in der Öffentlichkeit inszenieren, wie sie gesehen werden wollen. Vor 2010 wurden die Images von Stars hingegen noch maßgeblich von Paparazzi mitgestaltet, die insbesondere bei weiblichen Stars jedwede Veränderung an ihrem Aussehen dokumentierten, damit diese von Boulevard- und Frauenzeitschriften zum Thema gemacht werden kann. Falten, die plötzlich verschwunden waren, Cellulite, die beim letzten Strandurlaub noch nicht da war – dem folgten intensive Spekulationen, was Stars haben machen – oder schleifen – lassen.

So, wie sie will

Popsuperstar Madonna hat es lange geschafft, mit ihren häufigen Stylewechseln den Diskurs über ihr Äußeres ein Stück weit mitzubestimmen. Heute, mit mittlerweile 63 Jahren, sind von ihr nur mehr vorwiegend Bilder von ihrem eigenen Instagram-Account zu sehen: immer perfekt inszeniert, sehr jung aussehend und offenkundig oft operiert. Nun hat Madonna auf Instagram ein Video veröffentlich, in dem sie mit einem stark verfremdenden Filter über ihrem Gesicht auf Kritik an ihrem Äußeren reagiert. "Deal with it", sagt sie in dem Video zu jenen, die sie "konstant" für die Eingriffe an ihrem Gesicht und für ihr Aussehen verurteilen.

Sie sehe aus, wie sie nun einmal aussehen wolle, lässt sie ihre 16, 5 Millionen Follower*innen wissen. (red, 6.9.2021)