Schon ab 2020 dürfen ausländische Investoren bei Chinas Versicherern mit 25 Prozent einsteigen.

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Peking/Washington – Inmitten des Handelsstreits mit den USA will China die Öffnung des Finanzsektors vorantreiben. Die Grenzen für ausländische Beteiligungen an Lebensversicherern und Brokern sollen schon 2020 und damit ein Jahr früher als geplant fallen, wie die Finanzaufsicht am Samstag mitteilte.

Unter anderem solle es ausländischen Investoren erlaubt werden, mehr als 25 Prozent an Vermögensverwaltungen von Versicherungen zu halten. Auch im Rating-Bereich wolle sich China weiter für ausländische Unternehmen öffnen. Sie wolle "lieber früher als später" die Beschränkungen für ausländische Institute lockern, erklärte die Kommission für Finanzstabilität und Entwicklung.

Die Beschränkung des Marktzugangs ist einer der US-Vorwürfe im Handelsstreit mit China, in dem sich die beiden weltgrößten Volkswirtschaft mit hohen Strafzöllen überzogen haben. Zuletzt hatten beide Seiten eine Rückkehr zu Verhandlung vereinbart. (APA, Reuters, 20.7.2019)