Kanzler Sebastian Kurz am 13. 6. auf Twitter: "Nachdem wir die gesundheitlichen Folgen der Krise überstanden haben …"

Kurz am 28. 8.: "Es gibt allmählich Licht am Ende des Tunnels. Der nächste Sommer kann und soll ein normaler werden."

Gesundheitsminister Rudolf Anschober am 11. 10.: "Ich kann mir das (einen zweiten Lockdown, Anm.) überhaupt nicht vorstellen."

Kanzler Sebastian Kurz mit Gesundheitsminister Rudolf Anschober.
Foto: REUTERS/Leonhard Foeger

Anschober am 2. 11.: "Wenn wir den Trend nicht brechen, haben wir Mitte bis Ende November massive Probleme auf den Intensivstationen."

Kurz am 31. 10.: "Auch wir haben in den letzten Monaten ein stetiges Wachstum der Infektionszahlen und in den letzten Wochen ein exponentielles Wachstum erlebt. Vor allem in der vergangenen Woche haben wir eine massive Beschleunigung."

Der Statistiker Erich Neuwirth am 30. 10. auf Twitter: "Ich habe eine Bitte an alle Journalisten. Wenn Sie in den nächsten Tagen Politiker zur Lage interviewen und die sagen, dass man die Entwicklung nicht habe voraussehen können, bitte zeigen Sie ihnen meine Grafik und fragen sie, was sie ihrer Meinung nach über die Entwicklung sagt, spätestens seit Mitte September."

Finanzminister Gernot Blümel am 1. 11. in Im Zentrum: "Die explosionsartige Entwicklung war nicht vorhersehbar."

Statistiker Neuwirth am 2. 11.: "Gut, er (Blümel, Anm.) hat keinen Laptop."
(Hans Rauscher, 2.11.2020)